30.01.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

Vom Reißbrett zum Richtfest

Beim Seminar 'Vom Reißbrett zum Richtfest' erfuhr am Wochenende vom 26. / 27.01.2006 ein diskussionsfreudiges Plenum von hochqualifizierten Referenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen alles Wissenswerte rund um die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung hochschuleigener Fitness-Studios.

Die Errichtung eines Fitness-Studios im Rahmen des Hochschulsports bietet nicht nur für die Sportlerinnen und Sportler eine hochgradige Aufwertung des Angebots im Hochschulsport, sondern kann zudem eine zuverlässige Einnahmequelle sein. Hochschulspezifische Fragestellungen interner sowie externer Art in Bezug auf die Entwicklung und Konzipierung eines Fitness-Studios im Hochschulsport waren leitend im Seminar „Vom Reißbrett zum Richtfest“, das am 26. / 27. Januar 2006 in Saarbrücken stattfand. Grundlagen der Businessplan-Erstellung wurden von Dr. Thomas Kunz, der für die Universität des Saarlandes arbeitet sowie für die Wissens- und Technologietransfer GmbH veranschaulicht. Tipps zur politischen und strategischen Herangehensweise innerhalb der Hochschule sowie die Darstellung von Geschäftsmodellen und Möglichkeiten der Rechtsformwahl ließen keine Fragen offen. Einen tieferen Einblick in die Abläufe der Baubeantragungen an öffentlichen Gebäuden ermöglichte Stefan Pitzius vom Ministerium für Finanzen, Abteilung Hochbau. Mit viel inhaltlichem Input entspannten sich die Seminarteilnehmenden anschließend in gemütlicher Runde bei einem Kneipenbummel in der Innenstadt. Planungs- und Stellmodelle für Studios an den Hochschulen unterschiedlichster Größe standen für die Teilnehmenden am Folgetag auf dem Programm. Dr. Stefan Schöntaler (Aktiv-Konzepte GmbH) und Boris Nahler (Ergofit) konnten alle Bedürfnisse dieser Art befriedigen. Erfolgreiche Fallbeispiele der Umsetzung im Hochschulsport bildeten den Abschluss des Seminars. Kollegen der Universität Konstanz und der RWTH Aachen, die im letzten Jahr ihre Fitness-Studios eröffneten, präsentierten ihre Konzeptionen, Umsetzungen und Erfahrungen. Die gute Zusammenarbeit mit dem Ausrichter, qualifizierte Referenten, kurze Wege und ein hoch interessiertes und diskussionsfreudiges Plenum machten das Seminar zu einer runden Sache, was auch die positive Bewertung im Evaluationsbogen verdeutlichte.