Das Land dürfe nicht nur stolz auf seine Spitzensportler sein, sagte Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft im Jahr des Hochschulsports in NRW. Vielmehr müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass in beiden Bereichen das Optimale erreicht werden kann, zumal 25% aller Spitzensportler/innen studieren.## Nur in einem optimalen und leistungsfördernden Umfeld, das eine berufliche und soziale Zukunftsperspektive einschließt, sind Spitzenleistungen auf internationalem Niveau möglich. Am 02. April 2003, unterzeichneten die Universität Köln, Prof. Tassilo Küpper, der Olympiastützpunkt Köln-Bonn-Leverkusen, Dr. Andreas Bleicher und der der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh), Roland Joachim die Gemeinsame Erklärung zur Förderung des studentischen Spitzensports'. Die Vereinbarung setzt sich zum Ziel, studentischen Kaderathleten zeitgleich eine sportliche Karriere und eine akademische Ausbildung zu ermöglichen und Benachteiligungen im Studium aufgrund des sportlichen Engagements zu verhindern. Die Landeskonferenz NRW für den Hochschulsport greift die Initiative des adh 'Partnerhochschulen des Spitzensports' auf und initiiert gemeinsam mit dem Sportministerium, dem Wissenschaftsministerium, der Landesrektorenkonferenz, den Olympiastützpunkten und dem LandesSportBund eine Arbeitsgruppe, die sich zur Aufgabe machen wird, konkretere Maßnahmen für Nachteilsausgleiche studierender Spitzensportler/innen in NRW auf den Weg zu bringen. Diese Initiative wird ausdrücklich von dem Sportminister Dr. Michael Vesper und der Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft unterstützt. Die Landeskonferenz geht davon aus, dass den Hochschulsporteinrichtungen in NRW eine zentrale Funktion in der konkreteren Hilfeleistung für studierende Spitzensportler/innen zukommt. '