01.07.2014 | Kategorie: Rugby , DHM , 2014

Verletzungen bei DHM Rugby

Während der am Wochenende in Göttingen parallel ausgetragenen Deutschen Hochschulmeisterschaft der Herren und der adh-Open der Damen im Rugby ist es zu zahlreichen Verletzungen gekommen. Der Vorstand des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (adh) bedauert die zahlreichen Verletzungen und wünscht den Betroffenen eine schnelle und vollständige Genesung.

„Der adh legt bei seinen Wettkampfsportveranstaltungen höchsten Wert auf die Sicherheit und Gesundheit der Athletinnen und Athleten und auf die damit verbundene Einhaltung des Fair-Play“, erklärt der adh-Vorstandsvorsitzende Felix Arnold.

„Auch im Falle der Göttinger Rugby-Veranstaltung hat unsere ausrichtende Mitgliedshochschule, die Georg-August-Universität Göttingen, gemeinsam mit dem für Rugby zuständigen adh-Disziplinchef alle sicherheitsrelevanten organisatorischen Vorkehrungen getroffen. So wurde wie bei Veranstaltungen dieser Art erforderlich, ein lokaler Sanitätsdienst eingerichtet, der am Veranstaltungsort für die Erstversorgung von verletzten Athletinnen und Athleten einsatzfähig war. Dennoch mussten trotz der lokalen medizinischen Versorgung aufgrund der Art der Verletzungen vermehrt die Notaufnahmen der örtlichen Krankenhäuser aufgesucht werden.“

Hinsichtlich weiterer organisatorischer Aspekte, wie etwa Logistik, Schiedsrichtereinsatz, Spielansetzung und der Qualität der Sportstätten verweist Arnold auf dieselbe Vorgehensweise wie im Vorjahr. Die größte 7er-Rugby-Veranstaltung in Deutschland verlief damals – ebenfalls in Göttingen – ohne größere Zwischenfälle. Warum die Zahl der Verletzungen dieses Jahr so stark anstieg, ist für Arnold noch unerklärlich: „Die Rahmenbedingungen zur Veranstaltung waren dieses und letztes Jahr nahezu identisch: Die eingesetzten Verbandsschiedsrichter haben eine gute, verletzungsminimierende Linie gepfiffen und der Rasenzustand war – bestätigt auch durch die Schiedsrichter, Athleten und den Disziplinchef – für das Turnier optimal.“

Bereits während des Turniers reagierten Ausrichter und Veranstalter auf die Verletzungshäufung mit der Absage der Final-Spiele um Platz drei.