Beim 14. Jenaer Hanfried-Turnier, einem der größten Breitensportveranstaltungen in Thüringen, mit ca. 1.500 Volleyballern, Fußballern, Badmintonspielern und Ausdauerläufern schloss der Rektor der Friedrich-Schiller-Universität, Prof. Dr. Klaus Dicke und der Geschäftsführer des Studentenwerks Thüringen, Dr. Ralf Schmidt-Röh, mit dem Vorsitzendem des Olympiastützpunktes Thüringen, Peter Gösel und dem Generalsekretär des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes, Olaf Tabor, eine Vereinbarung zur Förderung von Spitzensportlerinnen und -sportlern. ((1unterzeichnung-jena.jpg)) Die Jenaer Universität ist damit die 80. Hochschule in Deutschland, die den Titel „Partnerhochschule des Spitzensports“ führen darf. Inhaltlich haben sich alle vier Vertragspartner in der Vereinbarung verpflichtet, bei der Förderung von Spitzensportlern noch enger zusammenzuarbeiten. Die hohen Belastungen, die Kaderathleten sportlich auf sich nehmen, sollen nicht dazu führen, dass sie ihre berufliche Ausbildung vernachlässigen. Angefangen bei einer Optimierung von Trainings- und Studienplänen, bis hin zur Abstimmung von Prüfungs- und Wettkampfplänen und der Gestaltung des sozialen Umfeldes, wie Wohnen und Essen, werden für jeden einzelnen Sportler konkrete Vereinbarungen vorgenommen. Die Universität hat besonderen Wert darauf gelegt, dass auch Spitzensportler, die nicht zum Olympiastützpunkt gehören, wie die Frauenfußballerinnen des USV oder die Basketballer des TuS in den Genuss der Fördermöglichkeiten an der Universität kommen können. Beteiligt an der Ausarbeitung der Vereinbarung war auch der Direktor des Instituts für Sportwissenschaft, Prof. Dr. Hans-Alexander Thorhauer. Ein Teil der Kader studiert an diesem Institut und dieses Institut ist federführend in Sachen „Doping-Prävention“ in Thüringen. Für die Koordinierung seitens der Universität hat der Rektor die Dezernentin für „Akademische und Studentische Angelegenheiten“, PD Dr. Eva Schmitt-Rodermund eingesetzt. Vom Olympia-Stützpunkt Thüringen wurde bekannt gegeben, dass er für das kommende Semester mit mehreren Kadern rechnet, die in Jena studieren wollen.