'Ich kann es nicht glauben. Ich dachte Olympiasieger gibt es nur im Fernsehen, und jetzt bin ich selber einer', sagte Hettich nach seinem grandiosen Erfolg in der Nordischen Kombination. ((>hettich4.jpg;Hettich kennt das Gefühl des Triumphs von der Winter-Universiade 2005)) Mit hervorragenden Sprüngen über 101,5m im ersten und 104m im zweiten Durchgang übernahm Georg Hettich nach der ersten Disziplin überraschend die Führung und ließ der Konkurrenz auch in der Loipe keine Chance. Nachdem kurz vor Schluss des Langlaufs über 15 Kilometer mit Felix Gottwald (AUT) auch der letzte Verfolger abgeschüttelt war, lief Hettich einem sensationellen Olympiasieg in der Nordischen Kombination entgegen. Auch wenn ZDF-Kommentator Peter Leisel mit seiner Aussage Recht hatte, dass der Olympiasieg von Georg Hettich den größten Erfolg in seiner bisherigen Karriere darstellt, so lag er mit seinen Hintergrundinformationen während des letzten Teils des Rennens doch nicht ganz auf Kurs. Leisel kommentierte die überraschende Leistung in der Loipe mit dem Hinweis darauf, dass Hettich in der Vergangenheit bei großen Wettkämpfen häufig Pech gehabt hätte. So habe es neben dem Olympia-Silber mit der Mannschaft 2002 in Salt Lake City bei Einzelentscheidungen undankbare zweite und vierte Plätze im Weltcup gegeben. Aber Hettich kennt das Gefühl des Sieges. Im vergangenen Jahr bereits schöpfte er sein Potenzial bei der Winter-Universiade in Innsbruck/Seefeld (AUT) gegen starke Konkurrenz aus und gewann vor vielen Rivalen, die er auch heute im Olympischen Wettkampf hinter sich ließ, Gold für Deutschland. Mit einem Glückwunschfax unmittelbar nach der Siegerehrung gratulierte der adh dem sympathischen Schwarzwälder und wünschte ihm und der deutschen Kombinations-Mannschaft viel Erfolg für die noch bevorstehenden Wettkämpfe. ((<hettich2.jpg;Das Bild des Tages: Georg Hettich am Ziel seiner Träume))