((<scheel_dorothea.jpg;)) ''Der adh, vertreten durch seinen Vorstandsvorsitzenden Bernd Lange und seine stellvertretende Generalsekretärin Inken Behrens, erweist dem Ehrenmitgleid Dr. Dorothea Scheel die letzte Ehre. Die am 25. November 2005 verstorbene Leiterin des Hochschulsports in Leipzig wird am heutigen Nachmittag beigesetzt.'' Für sie war es nach langem Leiden sicher eine Erlösung, für ihre Leipziger Kollegen, den adh und vor allem für die Familie ist es ein großer Verlust. Dorothea, oder wie man sie liebevoll nannte Dorle, hat sich in einer Phase um die Entwicklung des adh verdient gemacht, die man als historisch betrachten darf. Als Mitglied des Gründungsvorstands des vereinten Dachverbandes, der damals 100 Hochschulsporteinrichtungen aus Ost- und Westdeutschland umfasste, war Dorothea Scheel die „Macherin des neuen, vereinten adh“, wie ihr damaliger Vorstandskollege Thomas Beyer sie anlässlich seiner Laudatio zur Ernennung von Dorothea zum adh-Ehrenmitglied, nannte. „Dorothea Scheel ist aus der Geschichte des adh nicht wegzudenken, ohne sie wären wir heute nicht das, was wir sind.“ Während ihrer fünfjährigen Zeit als Vorstandsmitglied trat Dorothea Scheel konsequent für die Belange der ostdeutschen Hochschulen ein, ohne dabei die gesamtdeutsche Situation aus den Augen zu verlieren. Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand blieb sie als Vorsitzende der Landeskonferenz Hochschulsport Sachsen dem Verband und seinen Belangen auf Landesebene eng verbunden. Ihr persönliches Engagement, ihr Enthusiasmus und der Einsatz für die neuen Anforderungen, die an den vereinten Verband gestellt wurden, haben sie zu einer der prägenden Persönlichkeiten in unserem Verband gemacht. Der adh-Vorstand und die Mitglieder des Verbandes trauern um eine engagierte, liebenswerte Kollegin. Wir werden Dorothea nicht vergessen und den Hochschulsport in Deutschland in ihrem Sinne als gemeinsame Aufgabe weiterentwickeln.