30.10.2005 | Kategorie: Archiv , 2005 ,

Titel der EUC Badminton sind vergeben!

Am vierten und letzten Wettkampftag in Mainz wurden die Finalkämpfe in sämtlichen Disziplinen bestritten. Unter den Europäischen Hochschulmeister gibt es auch deutsche Athleten. Mehr Informationen gibt es nun hier!

Nach langen vier Wettbewerbstagen endeten die zweiten Europäischen Hochschulmeisterschaften im Badminton. Doch gerade die Spiele dieses letzten Tages bildeten die Krönung einer ereignisreichen, dramatischen, aber vor allem freudvollen und sportlichen, mit Höhepunkten gespickten Veranstaltung. Standen doch heute die Finalspiele in den einzelnen Disziplinen an, bei denen auch deutsche Spieler und Spielerinnen vertreten waren. Und gerade für diese war es ein erfolgreiches Turnier. Denn mit Marcel Reuter (WG Saarbrücken) sowie dem Doppel Michael Fuchs und Roman Spitko (WG Saarbrücken) gingen zwei Titel an die gastgebende Nation. So gewann Marcel Reuter gegen den doch durch die Strapazen des Turniers gezeichneten Ukrainer Dmytro Zavadskyy mit 15:9; 15:8. Auch im Mixed-Endspiel, stand Fortuna nicht auf der Seite des Ukrainers, der mit seiner Partnerin Mariya Martynenko sich dem polnischen Duo Matvsewics / Szkudlarczyk, die im Halbfinale die Deutschen Decker / Fuchs besiegten, mit 15:3; 15:4 recht deutlich geschlagen geben musste. Allein der Sieg von Mariya Martynenko über die, für die WG München startende Kathrin Hoffmann mit 11:1; 11:4 bescherte den starken Ost-Europäern einen Einzel-Titel. In einem packenden Dreisatz Match konnte das Doppel Fuchs / Spitko den zweiten Titel des Tages für Deutschland erspielen. Verloren sie den ersten Satz noch knapp mit 16:17, so hatten die Polen Wojciech Szkudlarczyk und Adam Cwalina in den folgenden Sätzen nichts mehr entgegen zu setzen und verloren 15:5; 15:4 gegen die stark spielenden Deutschen. Der letzte Wettbewerb des Turniers und damit im Blickpunkt des Geschehens, war das Damen Doppel. Hier standen sich Helene Reino und Kai Riin Saluste aus Estland und die polnische Vertretung in Person von Paulina Matvsewics und Malgorzata Kurdelska gegenüber. Mit einem klaren Zweisatz Sieg konnten sich die Polen hier den Titel sichern und verwiesen die Estländerinnen auf den zweiten Platz. Dritte in diesem Wettbewerb wurde jeweils die ukrainischen Duo Pogrebnika/Kobtseva und Krylova/Martynenko.