27.06.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

Team Relay und Mountainbike Marathon: Studierende gaben im Spessart ihr Bestes!

Am 24. und 25. Juni 2006 fanden die IDHM im Mountainbike Team Relay und Mountainbike Marathon in Frammersbach statt: Auf der bergreichen Strecke wurde das beste Team sowie die Hochschulmeisterin und der Hochschulmeister ermittelt.

Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr die ersten Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften Moutainbike Team und Moutainbike Marathon im Frammersbach ausgetragen. Die Meisterschaft war in den Spessart-Marathon integriert, so dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in beiden Wertungen berücksichtigt wurden. Die TU Darmstadt war Ausrichter dieser Hochschulmeisterschaft, Veranstalter waren der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband adh und der TUS Frammersbach. Der Internationale Spessart Bike Marathon ist ein prestigeträchtiges und hochdotiertes Langstreckenrennen, das nun schon seit 10 Jahren tausende Radsportbegeisterte anlockt. Auch dieses Jahr war das Teilnehmerfeld bunt gemischt: Profis, wie Titelverteidiger Hannes Genze gingen an den Start, aber auch zahlreiche Hobbysportler, was der Veranstaltung ein ganz besonderes Flair verlieh. Mehr als 450 freiwillige Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. ((<mtb2006-fahrer des hochschulmeisters hannes genze teamwettbewerb am der als staffelrennen ausgetragen gingen sechs mixed-teams an den start. die einzelnen streckenrunden waren km lang. mannschaften lieferten sich einen aber fairen bis zum schluss spannend blieb: ende konnte wettkampfgemeinschaft münchen mit einer zeit von minuten und sekunden durchsetzen. silbermedaille ging das team aus später ins ziel kam im vorfeld rennens heißer siegeskandidat gehandelt worden war. enttäuschung bei würzburgern war daher riesig. bronze tu zu erstplatzierten zeitrückstand min hatte. vom eigenen erfolg überwältigt: haben nie einem sieg auch über eine bronzemedaille hätten wir uns schon riesig adh martin wördehoff zeigte dem verlauf wettkampfs ebenfalls sehr zufrieden: ein spannender fahrer zeigten durchweg hohe es sollten in zukunft noch viel mehr hobbyfahrer start niemand soll rennen fühlen. da achten streckenführung dies sabine pretl siegerteam nur bestätigen: teamstrecke für jeden>mtb2006-Meisterinnen.jpg;Siegerehrung der Damen im Festzelt: 1. Platz Heike Hundertmark, 2. Platz Kerstin Kögler und den dritten Platz belegte Ronel Hattingh.))Am Sonntag ging es dann mit den Einzelwettbewerben im Marathon weiter. Das Teilnehmerfeld hatte eine beachtliche Größe: Mehr als 60 Fahrer gingen bei den Männern über die Distanz von 120 km an den Start, bei den Frauen waren es mehr als 20 Fahrerinnen, die sich auf einer Strecke von 62 km beweisen mussten. 30 Grad Hitze und drückende Schwüle machten den Aktiven den Wettkampf nicht gerade leichter. Nach 2 Stunden und 51 Sekunden erreichte Heike Hundertmark von der Universität Tübingen bei den Frauen als Erste das Ziel. Die Tübingerin, die bereits dieses Jahr im April den Hochschultitel im Cross Country gewonnen hatte, unterstrich mit diesem Sieg noch einmal ihre herausragende Form: „Ich habe mich sehr früh von den anderen Fahrerinnen absetzen können und hatte zu den anderen während des Rennens keinen Kontakt. Aber ich habe gut Gruppen zum Mitfahren gefunden“, berichtete sie nach dem Rennen. Den zweiten Platz belegte Kerstin Kögler von der FH Würzburg, die 7 Minuten und 38 Sekunden nach Hundertmark ins Ziel kam. Kögler zeigte sich mit ihrer Leistung nicht wirklich zufrieden: „Ich wusste zwar schon im Vorfeld des Rennens, dass es hart werden würde, aber dass ich meine Zeit noch nicht einmal ein bisschen verbessern konnte, das ärgert mich schon. “ Bronze ging mit einer Zeit von 3 Stunden und 3 Minuten an die Südafrikanerin Ronel Hattingh (Uni Bayreuth), die von der Betreuung und Organisation des Events begeistert war: „Der familiäre Flair des Rennens ist toll und die Unterstützung der Zuschauer am Rande der Strecke lässt einen die ganze Anstrengung vergessen. Vor allem am Grabig habe ich richtig Gänsehaut bekommen!“ Der Grabig ist der berühmteste Anstieg des Rennens. Dort müssen die Aktiven 28 Prozent Steigung überwinden und werden dabei von den Zuschauern mit frenetischem Beifall und Anfeuerungsrufen unterstützt. „Man fühlt sich wie Jan Ulrich bei der Tour de France“, bestätigten die anderen Fahrerinnen. Den Marathon der Herren dominierte von Anfang an der amtierende Europameister und Titelverteidiger Hannes Genze, der für die Universität Stuttgart an den Start ging. Am Ende des ersten Anstiegs verschärfte er das Tempo deutlich, so dass die Spitzengruppe in drei Gruppen zerfiel. In der zweiten Runde entschied Genze dann im Alleingang das Rennen für sich und erreichte nach 4 Stunden und 30 Minuten das Ziel. Damit sicherte er sich den Sieg in der Gesamtwertung und bei der Hochschulmeisterschaft. Während der Zieleinfahrt wurde er von den Zuschauern begeistert gefeiert. Silber ging an Max Friedrich von der WG Darmstadt, der 18 Minuten später als Genze das Ziel erreichte. „Ich wollte am Anfang alles geben und dann so lange wie möglich das hohe Tempo durchhalten. Das hat ganz gut geklappt, aber es war ein knochenhartes Rennen“, erklärte Friedrich seine Taktik . Bronze ging an Christian Schneidawind von der Universität Würzburg in einer Zeit von 4 Stunden und 50 Minuten. Das Wettkampfgeschehen in Frammersbach wurde insgesamt deutlich von den Studierenden dominiert: Bei den Herren waren allein neun Studenten unter den besten Zwanzig der Gesamtwertung. Bei den Frauen zeigte sich die Überlegenheit noch deutlicher: Die drei Erstplatzierten der Hochschulmeisterschaft waren gleichzeitig die drei Besten in der Gesamtwertung über 62 km. Guido Baur, Disziplinchef Radsport im adh, zeigte sich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden: „Die Überlegenheit unserer Fahrerinnen und Fahrer war eindrucksvoll. Dies zeigt uns, dass wir mit unserer Arbeit beim adh auf dem richtigen Weg sind.“ Auch sein Kollege, Disziplinchef Markus Liebe, war begeistert vom Wettkampf in Frammersbach: „Ich bin selber auch auf der 62 km Distanz gestartet und kann nur bestätigen, dass die Strecke und die Stimmung in Frammersbach einmalig sind!“</mtb2006-fahrer>