Im Eiskanal fand heute der Herren-Wettbewerb in der Sportart statt, deren Name allein einen schon erschaudern lässt. Auf dem ''Skeleton'' ging es wieder durch Parabolica und Lavatrice (Waschmaschine). Favoriten waren Jeff Pain aus Kanada und Gregor Stähli (Schweiz). Von deutscher Seite strebten Sebastian Haupt aus Winterberg und Frank Rommel aus Zella-Mehlis bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme eine gute Platzierung an und kamen letzlich auf die Ränge 9 (Haupt) und 24 (Rommel), nachdem die Favoriten Pain und Stähli von dem Kanadier Duff Gibson auf die Ränge zwei und drei verwiesen worden waren. Sebastian Haupt hat zwar eine Medaille verpasst. Aber mit seinem neunten Rang ist er einer der besten deutsche Skeleton-Pilot bei olympischen Spielen. Frank Rommel, der an der TU Ilmenau studiert, belegte 2005 bei der Universiade in Innsbruck / Seefeld, Platz 12 und bei den Europameisterschaft noch den zweiten Platz belegt hatte, hatte sich für das Rennen mehr ehofft. Außerdem traten die deutschen ''Eishockeyspielerinnen'' zum Auftaktspiel der Platzierungsrunde um die Ränge fünf bis acht gegen Gastgeber Italien an. Im Team der Damen sind mit Daniela Soesilo, Nina Ritter, Michaela Lanzl, Jennifer Harß, Claudia Fundmann, Franziska Busch und Raffaela Wolf auch sieben Studentinnen vertreten. Mit 5:2 (3:2, 0:0, 2:0) gegen die Italienerinnen feierte das Team von Bundestrainer Peter Kathan zum Auftakt der Platzierungsrunde seinen zweiten Sieg bei den Olympischen Spielen, zeigte aber über weite Strecken eine schwache Leistung.