Die Olympischen Spiele sind zu Ende. Was nun folgt ist eine Zeit, in der resümiert, analysiert und diskutiert wird, denn die Leistungen des deutschen Olympiakaders waren entgegen ursprünglicher Hoffnungen zumindest in spezifischen Bereichen diskussionswürdig, so diverse Aussagen führender Sportfunktionäre. Diesen Äußerungen kann adh-Generalsekretär Olaf Tabor in Bezug auf „seine Studierenden“ nicht pauschal zustimmen. Im Verhältnis zur Olympiateamleistung stuft Tabor die studentischen Leistungen als zufrieden stellend ein, denn trotz der bestehenden Doppelbelastung von Studium und Spitzensport ist das studentische Drittel für knapp 36 Prozent des Medaillensegens alleine oder bei Mannschaftssportarten mit verantwortlich. „Dafür, dass studierende Spitzensportler und –sportlerinnen im Hochschulbereich kaum gefördert werden, ist das Ergebnis mehr als zufrieden stellend“, bewertet Tabor die studentischen Ergebnisse. Sichtlich stolz ist er dabei auf die Studentin Yvonne Bönisch, weil sie die erste Goldmedaille für Deutschland holte. Die 23-jährige Potsdamerin gewann das begehrte Edelmetall am dritten Wettkampftag in der Kategorie Judo bis 57 Kg. Mit ihrem Olympia-Sieg hat die BWL-Studentin (Uni Potsdam), die bereits 2000 bei der Studierenden-Weltmeisterschaft Judo in Mexiko einen guten 7. Platz belegte, den größten internationalen Erfolg in ihrer bisherigen Sport-Karriere errungen. Man dürfe aber nicht nur die Leistungen betrachten, die mit einer Medaille gekrönt wurden, sondern auch die, die durch persönliche Bestleistung geprägt seien, so Tabor. Als Beispiel führt er die Schwimmerin Nicole Hetzer an, die im Halbfinale über 200m Rücken im Schwimmstadion von Athen eine persönliche Bestleistung erbrachte, ohne das Finale zu erreichen. Schaut man auf die deutsche Medaillenstatistik, so wird deutlich, dass die Studierenden bei den Goldmedaillen ihrem prozentualen Anteil von 33 Prozent entsprechend ein Drittel der Auszeichnungen erhalten haben (15 x Gold). Bei Silber und Bronze gibt es kleine Abweichungen. 27 Prozent der Studierenden platzierten sich auf dem zweiten Rang (12 x Silber). Bei Bronze besteht das Ungleichgewicht zu Gunsten der angehenden Akademiker. Dort verteilte das IOC 44 Prozent der Medaillen an Studentinnen und Studenten. Zudem belegten die Studierenden elfmal den vierten Platz, 22-mal den fünften, 13-mal den sechsten, viermal den siebten und fünfmal den achten Platz. „Auch das sind gute Leistungen, die honoriert werden müssen“, fordert Tabor. ''Anvisierte Nationenwertung verfehlt'' ((<richthofen_klein richthofen sah die deutschen sportlerinnen auf dem dritten platz im der dsb-präsident manfred von prognostizierte noch vor beginn spiele einen in nationenwertung. sein stellvertreter ulrich feldhoff korrigierte schon nach einer wettkampfwoche das ziel um zwei plätze unten. chinesische mannschaft tritt athen einfach zu stark als dass wir da mithalten rechtfertigt entscheidung seines kollegen. letztendlich erreichten athleten den platz. gründliche analyse spielen steht an erster stelle. kommen vorbereitungsphasen und trainingsprogramme skizziert nachbereitungsphase. auch bundesinnenminister otto schily kündigte geredet werden müsse schließlich habe staat diesem jahr millionen euro sportförderung investiert. bund muss seiner grundorientierung förderung dort wo hohe leistungspotenziale erkennen sagte einem interview am august weckt hoffnungen beim allgemeinen mit projekt des studierende spitzensportler unterstützt. hochschulen schlummert immer ein bisher ungenutztes potential für erklärt adh-generalsekretär olaf tabor. anteil prozent diesjährigen olympiakader sei nicht ende fahnenstange. aufbauphase unter medaillengewinnern befinden sich viele universiade-teilnehmer wie beispielsweise schwimmerinnen antje dreimal bronze bei olympischen erringen petra dallmann bronzemedaille wasserspringer diesjährige silbermedaillengewinner tobias schellenberg.>Universiade_eroeffnung_klein.jpg;Eröffnung der Sommer-Universiade Daegu;)) „Internationale Wettkämpfe wie beispielsweise die Universiade, Europa- oder Weltmeisterschaften der Studierenden sind Sportveranstaltungen auf hohem sportlichem Niveau. Diese Wettkämpfe nutzen studentische Spitzensportler zur Vorbereitung auf andere große Wettkämpfe oder zur Aneignung internationaler Wettkampferfahrung für die großen Zielwettkämpfe der Spitzenverbände“, erklärt der adh-Generalsekretär, der nach den Erfolgen der studentischen Athleten in Athen hofft, dass das Potential im Hochschulsport gezielter wahrgenommen und besser gefördert wird. Dazu zähle nicht nur, aber wesentlich, eine finanzielle Förderung, sondern auch eine gewisse Sensibilität von Hochschulen, um den studierenden SpitzensportlerInnen ein flexibleres Studium zu ermöglichen. „Die Hochschulen erkennen nur langsam, dass ihre eigenen Studentinnen und Studenten, die bei Olympia, Europa- oder Weltmeisterschaften teilnehmen, das Image der Hochschule verbessern“, erklärt Tabor. Diese Entwicklung gälte es weiter zu befördern, um neben den Vorteilen für die Hochschulen auch die Bedingungen für einen noch größeren Kreis studierender Spitzensportler zu verbessern, so der adh-Generalsekretär.</richthofen_klein>