Zum Seminar 'Stretching - aber richtig' kamen am 8. und 9. Juli 2006 Fachübungsleitende und Trainer aus unterschiedlichsten Regionen und Sportarten nach Hamburg. Der Kurs war mit 26 Teilnehmenden sehr gut gebucht, für einige war die hohe Männerquote überraschend. Die Beantwortung der folgenden Fragen stand auf dem Programm: Warum, wann, wie lange, wie und was dehnen wir eigentlich? ((Stretching 027.jpg)) Diese Fragestellungen wurden anhand der aktuellsten und neuestens wissenschaftlichen Erkenntnissen erläutert. Außerdem wurde alles Wissenswerte zum Muskel-Gelenkverständnis sowie die neurophysiologische Grundlagen hinsichtlich des Dehnens anschaulich präsentiert. Ob und wann sportartspezifisches Vor- oder Nachdehnen sinnvoll ist, wurde ebenso herausgestellt. Training mal anders...? In der Praxis wurde das 'handling' der unterschiedlichen Dehnmethoden gelehrt und geübt. Keiner der Seminarteilnehmenden hatte im Vorfeld angenommen, dass 'Stretching' den Körper so fordern kann. Einige der Kursteilnehmer „freuten“ sich bereits am zweiten Tag über einen leichten, angenehmen Muskelkater in der Rückenmuskulatur, der für eine richtige Ausführung der Dehnmethoden sprach. Am Größten war die Freude, als eine große Massagerunde nach der 'Spielwiese' eingeläutet wurde, in der zuvor das Demonstrieren, Ansagen und Korrigieren der einzelnen Pflichtdehnmuskelgruppen spielerisch in zwei Mannschaften geübt worden war. Da diese Stundeneinheit sowie noch drei weitere Themen auf der Uni-Wiese im Schatten durchgeführt wurden, war die Gruppenstimmung sehr gelassen und gut.