''TU Kaiserslautern ist 'Hochschule des Jahres 2007''' In seiner Laudatio führte der ausscheidende adh-Vorstandsvorsitzende Bernd Lange eine ganze Liste von Gründen für die Vergabe des Titels „Hochschule des Jahres 2007“ an die TU Kaiserslautern an. Ein Kernpunkt sei die rasche Entwicklung des Hochschulsports an der TU in den letzten Jahren gewesen: „Die Personalstruktur des Hochschulsports hat sich in sehr schnellem Tempo erfolgreich entwickelt, womit auch eine Umgestaltung der innerbetrieblichen Strukturen einherging. Dies geschah immer vor dem Hintergrund, einen vermehrt nachfrageorientierten Hochschulsport anbieten zu können und auf der Basis des starken Fundaments, das der ehemalige Leiter des Hochschulsports der TU Kaiserslautern, Götz Birnmeyer, aufgebaut hatte.“ Heute nehmen rund 3.500 Studierende am Hochschulsport teil, was in Relation zur Studierendenschaft deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Darüber hinaus fördert die TU Kaiserslautern seit Mai 2006 als „Partnerhochschule des Spitzensports“ studierende Kaderathletinnen und -athleten. In einer Rekordzeit von nur vier Wochen realisierte die Hochschulleitung den Beitritt zum Projekt. In kürzester Zeit gelang es der Hochschule gemeinsam mit dem Hochschulsport und weiteren Vertragspartnern, dieses mit Leben zu füllen. Der erster Erfolg, über den sich die Partnerhochschule des Spitzensports freuen konnte, war der Gewinn der Silbermedaille durch die Hochspringerin und Lehramtsstudentin Kristina Gadschiew im Sommer 2007. ((kl-gross.jpg)) Nicht nur innerhalb der Hochschulstrukturen sei die Arbeit des Hochschulsports Kaiserslautern beispielhaft, sondern auch die vielfältige Vernetzung mit dem sportlichen Umfeld Kaiserslauterns, wie mit dem Sportbund Pfalz oder der Stadtverwaltung, verdiene besondere Anerkennung, so Lange in seiner Laudatio. Als weitere Aspekte für die Auszeichnung zur „Hochschule des Jahres“ nannte er die regelmäßige Durchführung von adh-Wettkampf- und Bildungsveranstaltungen sowie die intensive Mitwirkung innerhalb der regionalen Hochschulsport-Strukturen. „Wir hoffen und wünschen uns, dass die TU Kaiserslautern die Projekte, die in den nächsten Monaten anstehen, ebenso erfolgreich umsetzten kann wie die bisherigen und damit auch weiterhin für eine zukunftsorientierte, innovative Ausrichtung des Hochschulsports steht. Die Auszeichnung nahm der Präsident der TU Kaiserslautern, Prof. Dr. Schmidt, mit Freude entgegen: „Der Titel „Hochschule des Jahres“ wird uns eine Ehre und gleichzeitig auch Verpflichtung sein. Auch wenn manche Schritte nicht immer einfach waren, beispielsweise eine Technische Universität davon zu überzeugen, Sport als Lehramtsstudium einzuführen, hat uns der Erfolg Recht gegeben und uns auf unserem Weg bestärkt. Ich kann Ihnen heute versprechen, dass die Entwicklung des Hochschulsports mit mir als Präsidenten so weiter gehen wird. Das ist leicht, denn der Hochschulsport hat eine fantastische Basis gelegt.“