((<20080703_003.jpg))Das deutsche Männer-Duo gewann glatt in zwei Sätzen (21:9; 21:5) das Match gegen den Oman. Nun müssen sie gegen die Athleten aus der Slowakei antreten, die das deutsche Team Götz/Böckermann in einem hart umkämpften Match auf dem Center Court mit 18:21; 19:21 und 13:15 besiegten. „Wir sind über unsere Leistung sehr enttäuscht und müssen jetzt jedes Spiel gewinnen“, sagt Markus Böckermann und fügt schmunzelt hinzu: „Nun müssen wir wenigstens nicht gleich gegen unsere Teamkollegen Sebastian und Florian antreten.“ Das Team China II wird immer stärker und steigert sich von Spiel zu Spiel. In einem drei Satz-Match gewannen Gong/Zhou ihr Spiel gegen das Team Borges/Ferramenta aus Brasilien mit 21:17; 15:21 und 15:7 „Wir haben zu den Jungs gesagt, Vergesst die Gruppenrunde, nun beginnt das richtige Turnier“, so der Delegationsleiter Guangting Wang. Mit zwei Niederlagen und einem Sieg ist das Team Japan I in die Hauptrunde gestartet. Gegen die leicht favorisierten Italiener Paolo/Giontella mussten sie sich knapp mit 21:12; 15:21 und 17:15 geschlagen geben. „Im ersten Satz haben wir nicht genug gekämpft und als wir im Spiel waren, fehlte uns im dritten Satz das nötige Glück“, sagt Sho Hasegawa, der nun mit seinem Spielpartner im Looser Bracket spielt. Bei den Damen gab es die erste kleine Überraschung. Das Geschwisterpaar aus Spanien Cristina und Ampora Hopf-Aguilar, die in der Gruppenrunde kein Spiel und sogar keinen Satz abgegeben hatten, verloren ihr Hauptrundenauftakt gegen das Team II aus Tschechien in zwei Sätzen (17:21; 14:21). „Wir sind überglücklich, dass wir unsere Niederlagenserie beendet und unser erstes Match bei der Weltmeisterschaft gewonnen haben“, sagte die Tschechin Matina Smidova freudestrahlend. ((<20080703_002.jpg))Glücklich und zufrieden war auch Bundesnachwuchstrainer Jörg Ahmann über die Leistung seiner Damen Teams. Beide gewannen ihre Spiele souverän. „Ich bin positiv überrascht über die sehr gute Leistung von Frederike Fischer und Julia Großner in ihrem Match, da ich die Spanierinnen etwas stärker eingeschätzt hatte“, erklärt der adh-Disziplinchef gelassen nach dem 21:9 und 21:17 Sieg. Das Team Deutschland I um Ruth Flemig und Stefanie Hüttermann setzte die Siegesserie beeindruckend fort. In nur 32 Minuten besiegten sie das Team II aus Brasilien mit 21:8 und 21:6 auf dem gut gefüllten Center Court und sind somit noch ungeschlagen. Im nordamerikanischen Duell setzten sich die Kanadierinnen Danilova/Bansley gegen die Amerikanerinnen Pestolesi/Waldowski mit 2:1 (19.21; 21:12; 15:4) durch. „Diesen Sieg haben wir nicht erwartet, da wir bis jetzt nicht so gut im Turnier gespielt hatten, aber der Sieg gibt uns Auftrieb“, sagte eine glückliche Anastasia Danilova und hüpfte durch die zahlreichen Pfützen, die durch den einsetzenden Regen kurz vor Spielende entstanden sind.