''Sport eint, bildet, begeistert'' ((<cdu-kongress-riegert-2005 riegert sportpolitischer sprecher der cdu anlässlich des sportpolitischen kongresses csu-bundestagsfraktion am an dem für den adh roland joachim und olaf tabor erklärt sportpolitische klaus mdb: kongress stellte umfassenden gesellschaftlichen stellenwert sports die gestaltung einer zukunftsfähigen humanen gesellschaft sport vermittelt werte demokratische formt positive stärkt integriert fördert bereitschaft zur leistung. bewegung trägt entscheidet zu gesundheitlichem wohlbefinden intellektuellen beweglichkeit bei.>cdu-kongress-merkel-2005.jpg;Fraktionsvorsitzende Angela Merkel bekannte sich zum Breiten- und Spitzensport)) In Grundsatzreden hoben die Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Angela Merkel, und der Präsident des Deutschen Sportbundes, Manfred von Richthofen, diese herausragende Bedeutung des Sports für den Einzelnen und die Gesellschaft und die wechselseitige Beziehung von Sport und Politik hervor. Es ist Aufgabe des Staates, den Sport in seinen vielseitigen Aufgaben subsidiär zu unterstützen, Zielsetzungen und das verantwortliche Handeln müssen die Sache des Sports bleiben. Eine herausragende Aufgabe falle dabei den Vereinen zu, die vom ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder getragen werden. Es müsse ernst gemacht werden mit dem Abbau bürokratischer Hemmnisse und der Umsetzung der Handlungsempfehlungen der Enquetekommission 'Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements', um das Innovationspotential und die Kreativität von Millionen Mitgliedern für die Vereinsarbeit sinnvoll nutzen zu können. Unsere Vereine brauchen moderne Sportstätten und qualifizierte Übungsleiter, um den gestiegenen Anforderungen gerecht werden zu können. Die Besteuerungsvorschriften für Sportvereine müssten verständlicher gefasst werden. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein ist zu intensivieren, um zum lebenslangen Sporttreiben zu erziehen. ((<cdu-kongress-2-2005.jpg; Über 250 TeilnehmerInnen folgten der Einladung der Unionsfraktion)) Deutschland soll eine Sportnation auf Weltniveau bleiben. Dazu bedarf es einer gezielten Nachwuchsförderung und der Vereinbarkeit von sportlicher und beruflicher Karriere. Qualitativ gute Eliteschulen des Sports sind ein erster Schritt. Schulen, Hochschulen und Wirtschaft sind gefordert, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen. Bundeswehr, Bundesgrenzschutz und Zoll müssen ihren hohen Standard in der Spitzensportförderung halten. Die sportwissenschaftlichen Einrichtungen sind auszubauen und die Ausbildung von Trainern auf internationalem Niveau zu sichern. Nur im Zusammenspiel aller gesellschaftlichen Kräfte wird Deutschland eine führende Sportnation bleiben. Auch die Spitzensportförderung des Bundes muss den internationalen Gegebenheiten Rechnung tragen. Nur ein dopingfreier Sport wird eine breite gesellschaftliche Anerkennung erfahren und seinen ethischen Ansprüchen gerecht werden. Es liegt in der Verantwortung des Sportes, dies sicher zu stellen. Unangemeldete Trainingskontrollen müssen verstärkt und die Kontroll- und Sanktionssysteme der nationalen Sportverbände unter Leitung der NADA angeglichen werden; dies gilt auf internationaler Ebene auch für die WADA und die Weltverbände. Die Dopingforschung und -analytik muss intensiviert werden. Eine breite Aufklärungsarbeit ist in der Trainerausbildung und bei heranwachsenden Athleten zu leisten. Die Aufgabe des Staates ist es, den Sport in allen angesprochenen Bereichen subsidiär zu unterstützen. Sport von Menschen mit Behinderungen ist dem Sport von Menschen ohne Behinderungen gleichzustellen. Behindertengerechte Ausstattung sollte zu allen Sportstätten gehören wie auch ausgebildete Übungsleiter, um Rehabilitation zu erleichtern. Für den Spitzensport von Menschen mit Behinderungen müssen auf allen Ebenen die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden: Spitzensportler brauchen hauptamtliche Trainer und einen uneingeschränkten Zugang zum Stützpunktsystem, deren medizinischen Betreuung und sportwissenschaftlichen Einrichtungen, damit unsere Athleten international eine Chance haben. Der Sportkongress hat gezeigt: Es gibt in Deutschland eine hohe Begeisterung, eine fundierte Sachkompetenz und eine außergewöhnliche Bereitschaft, sich für den Sport zu engagieren. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird die Anregungen des Sportkongresses nutzen und in die parlamentarische Arbeit einbringen. Klaus Riegert unter www.cducsu.de</cdu-kongress-riegert-2005>