29.11.2005 | Kategorie: Archiv , 2005 ,

SportlerInnen des Jahres 2005 gekürt

Die Spannung war groß, als adh-Generalsekretär Olaf Tabor und der Vorstandsvorsitzende Bernd Lange die Laudes für die Sportler des Jahres 2005 hielten. Während der gesamten Ansprache wurde kein Name genannt. Aber Informationen gab es zuhauf.

''Die Spannung war groß, als adh-Generalsekretär Olaf Tabor und der Vorstandsvorsitzende Bernd Lange die Laudes für die Sportler des Jahres 2005 hielten. Während der gesamten Ansprache wurde kein Name genannt. Aber Informationen gab es zuhauf.'' Die Sportlerin des Jahres 2005 ist Berlinerin, studiert an der HU Berlin Sport und Englisch. Nachdem sie nur knapp den Sprung in das deutsche Olympiateam verfehlte, überraschte sie mit einem grandiosen Sieg bei der Universiade 2005. „Jeder der sich mit dem Wettkampfsport Surfen nur ein bisschen auskennt, weiß, dass der Erfolg dort hart erkämpft sein will. 13 Wettfahrten an sechs Wettkampftagen forderten körperlich alles von den Athletinnen“, unterstreicht Lange die Leistung der Sportlerin des Jahres 2005. „Herzlichen Glückwunsch zur Wahl der adh-Sportlerin des Jahres 2005, Romy Kinzl“, löste Lange das Rätsel um die Siegerin. Romy Kinzl bedankte sich für diese Auszeichnung, die übrigens erst zum zweiten Mal vergeben wurde. Die Arbeit des adh – insbesondere sein Engagement für SpitzensportlerInnen mit dem Projekt „Partnerhochschule des Spitzensports“ – sei sehr wichtig für Athletinnen und Athleten an den Hochschulen, so Kinzl. ((>Otto_sportler_jahres2005.jpg;Björn Otto konnte aus Altersgründen in diesem Jahr zum letzten Mal Mitglied eines Universiade-Teams sein;)) Der zweite Sportler des Jahres 2005 kommt aus Köln und kennt den adh schon seit über sechs Jahren. „Er holte sich zahlreiche Titel und Medaillenplatzierungen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften Leichtathletik. Auch für den Deutschen Leichtathletik Verband war und ist er ein Erfolgsgarant“, umschrieb Tabor den Athleten. Seinen größten Coup landete er in diesem Jahr bei der Universiade, als er den Universiade-Rekord von Istvan Bagyula aus Ungarn mit 5,80 m einstellte. Das bedeutete Gold für Björn Otto! Otto selbst zeigte sich hocherfreut über die Auszeichnung und bedauerte in seiner Dankesrede, dass für ihn nun die Zeit der Universiaden vorbei sei, da er kurz vor Abschluss seines Studiums stehe und er auch das maximale Alter für eine Universiade überschritten habe. ''Alumni-Projekt ehrt MedaillengewinnerInnen von 1985'' Mit diesem Award werden die beiden Preisträger Kinzl und Otto automatisch in die „adh-Hall-of-Fame“ aufgenommen, die in Kürze auch auf der adh-Website präsentiert wird. Diese besondere Ehre wird auch den MedaillengewinnerInnen vergangener Universiaden zuteil, die im Rahmen des adh-Alumni-Projektes regelmäßig zu den Vollversammlungen eingeladen werden. In diesem Jahr waren die Teams der Winter- und Sommer-Universiade von 1985 eingeladen. Eine Bildershow präsentierte Eindrücke von den Reisen nach Kobe (Japan) und Belluno (Italien). In die adh-Hall-of-Fame werden speziell der Silbermedaillengewinner im Abfahrtslauf, Jens Dinser, aufgenommen sowie seine Kolleginnen aus dem Sommer-Team Gabriele Ockel (geb. Lorenz) und Renate Riek-Bauer, die mit der Damen-Volleyball-Mannschaft den dritten Platz belegten.