''CAU holt Partner ins Boot: Kooperationsvertrag unterzeichnet'' ((<CAU_PDS.jpg;Gerhard Fouquet (CAU), Ingrid Unkelbach (OSP), Günter Kellotat (Studentenwerk) und Bernd Lange (adh) unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung zur Förderung studierender Spitzensportler.;)) Sie wollen Athleten parallel zu ihrer sportlichen Karriere eine akademische Ausbildung ermöglichen und ziehen dafür an einem Strang: die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), das Studentenwerk Schleswig-Holstein, der Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein (OSP) und der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh). Am 09. Februar 2006 unterzeichneten Vertreter der vier Einrichtungen einen Kooperationsvertrag an der Kieler Uni. SportlerInnen im Studium kennen diese Probleme: Eine wichtige Meisterschaft steht an, und das intensive Training lässt nicht genügend Zeit zum Lernen. Oder ein Wettkampf fällt ausgerechnet auf den gleichen Termin wie eine Abschlussklausur. Für Fälle wie diese sollen an der CAU Lösungen geschaffen werden: persönliche Mentoren, die die Sportler gezielt unterstützen oder individuelle Prüfungstermine. 'Wir möchten nicht, dass Spitzensportlerinnen und -sportler ihr Studium abbrechen, nur, weil sie an den logistischen Hürden scheitern. Das Label „Partnerhochschule des Spitzensports“ war nur der Anfang. Wir wollen, dass gut qualifizierte Athleten auch nach der sportlichen Karriere eine Zukunft haben, im Management, in der Medizin oder anderswo', erklärt Professor Gerhard Fouquet, Prorektor der CAU. Um das zu erreichen, hat sich die Uni jetzt Partner mit ins Boot geholt, die unmittelbar den studentischen Alltag prägen und die sportliche Laufbahn mit koordinieren. Das Studentenwerk Schleswig-Holstein verpflichtet sich in der Vereinbarung unter anderem konkret, fünf Wohnheimplätze für studierende Spitzensportler bis vier Wochen vor Vorlesungsbeginn bereit zu halten. So sollen sie sich auch noch kurzfristig für Kiel entscheiden können. Der OSP als regionaler Betreuer der Spitzensportler unterstützt die Partnerschaft in erster Linie auf der informativen Ebene: Er berät Athleten hinsichtlich ihrer Studienortwahl über die CAU. Spitzensportler, die in das Förderprogramm aufgenommen werden sollen, werden vom OSP benannt. SpitzensportlerInnen im Sinne der Vereinbarung sind A-, B- und C-Kader der Fachverbände. Etwa 25 studieren derzeit an der CAU, darunter bekannte Namen wie die Beach-Volleyballerinnen Okka Rau und Steffi Pohl, die 2004 in Athen den fünften Platz belegten, und der Surfer Toni Wilhelm, ebenfalls Olympia- und Universiade-Teilnehmer. Quelle: Pressestelle CAU