Der neue Sportbeirat der SPD hat am Freitag mit einer Veranstaltung im Berliner Willy-Brandt-Haus seine Arbeit aufgenommen. 220 Sozialdemokraten aus Bundestag, Landtagen, kommunalen Parlamenten, Sportfachverbänden und Sportbünden sind für diese Auftaktveranstaltung nach Berlin gekommen. Siewerden künftig die sportpolitische Arbeit der SPD in Bund, in den Ländern und Kommunen koordinieren und stärken. Der Beirat wird mindestens einmal jährlich tagen. ''adh im Experten-Pool'' Der adh-Generalsekretär Olaf Tabor war ebenfalls der Einladung nach Berlin gefolgt. Der Dachverband der deutschen Hochschulporteinrichtungen gehöre zu einem Pool von Experten und Betroffenen, der je nach Themenschwerpunkt zur Beratung herangezogen werde, erklärte Tabor. ''Müntefering: 'Sport stärkt das demokratische Grundprinzip, Toleranz und Fairplay' '' Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hob den Stellenwert des Sports für Gesellschaft und Partei hervor: „Die Sportpolitik ist bei der SPD in guten Händen. Keine andere Partei ist vom organisierten Sport so deutlich und häufig gelobt worden wie wir“, sagte er. Sport sei grundlegend bedeutend für die Gesellschaft und stärke das demokratische Grundprinzip, Toleranz und Fairplay. „Sport verbindet und integriert: Frauen und Männer, alt und jung, Menschen ohne und mit Behinderungen, ohne und mit deutscher Staatsangehörigkeit. Die SPD ist und bleibt der verlässliche Partner des Sports“, erklärte der SPD-Vorsitzende. Eine positive Bilanz der Sportpolitik der Bundesregierung zog Ute Vogt, die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Parlamentarische Staatssekretärin im Innenministerium: „Die Bundesregierung misst dem Sport einen hohen Stellenwert zu. Die Sportförderung des Bundes wurde trotz der schwierigen Haushaltslage im Jahr 2005 um 11,8 Prozent erhöht. Seit 1998 sind die steuerlichen Rahmenbedingungen konsequent verbessert worden.“ | Quelle: Mit Teilen der SPD-Pressemitteilung vom 18. Februar 2005 |