Am vergangenen Wochenenden trafen sich Deutschlands beste Rugby-Hochschulmannschaften zu den jährlichen Titelkämpfen um die Deutsche Hochschulmeisterschaft. Bei den Frauen ging es um den Titel der adh-open Siegerinnen. 23 Männer- und zwölf Frauenteams absolvierten am Samstag und Sonntag über hundert Spiele im so genannten 7er-Rugby. Bei einer Spielszeit von 2 x 7 Minuten (Die Endspiele wurden über 2 x 10 Minuten gespielt) und tropischen Temperaturen war die Belastung für die Mannschaften extrem hoch. Bei den Frauen hießen die drei Erstplatzierten Uni Marburg I(1), Uni Potsdam (2) und Gastgeber Uni Jena (3). Bei den Männern siegte die HU Berlin vor Vorjahressieger Uni Konstanz und der WG Hamburg. Der Disziplinchef Rugby im adh, Nils Zurawski, zeigte sich sehr zufrieden mit dem hohen Meldeergebnis sowie dem guten Niveau der Teams. Bundestrainer Peter Ianusevici, der zum Finaltag am Sonntag nach Jena angereist war, konnte zahlreiche seiner Nationalspieler beobachten und war ebenfalls sehr zufrieden mit dem guten Niveau der Spiele. Ein besonders großes Lob gilt vor allem der ausrichtenden FSU Jena und der dortigen Rugbyabteilung mit dem Team um Joachim Schindler, die das Turnier hervorragend vorbereitet und durchgeführt haben. Außergewöhnlich waren auch die 'Siegerpokale' für die Erstplatzierten, die aus massivem Sandstein gefertigt waren und großen Beifall der Mannschaften fanden. Die Siegerehrung wurde von Nils Zurawski moderiert. Die Pokale, Urkunden, adh-Nadeln sowie Sachpreise überreichte der Oberbürgermeister von Jena, Herr Dr. Peter Röhlinger. [[>DHM_Rugby2005_neu.pdf;Alle Platzierungen auf einen Blick]]