Mit jeweils zweiten Plätzen in den Hoffnungsläufen konnten sich der Frauen-Doppelzweier, Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier, Frauen-Vierer ohne Steuerfrau und der Männer Vierer ohne Steuermann für die am Sonntag stattfindenden A-Finale qualifizieren. Am Spannendsten war es dabei im Männer-Vierer ohne Steuermann der über das gesamte Rennen mit dem polnischen Boot ein Bord an Bord Kampf ruderte und dann mit einem fulminanten Endspurt bei Schlagfrequenzen um die 42 mit einer Sekunde Vorsprung den zweiten Platz absicherte. Souverän als Sieger im Hoffnungslauf meisterte der Männer-Zweier ohne Steuermann seine A-Finalteilnahme. Den Einzug ins A-Finale haben leider die drei deutschen Einerboote verpasst. Die bereits heute am Samstagnachmittag ausgetragenen B-Finals haben die Sportler aber mit starken Leistungen absolviert. Bei Temperaturen um 35 Grad konnten Judith Aldinger (Uni Magdeburg) und Jan Jedamski (Uni Kassel) mit beruhigendem Vorsprung ihre Rennen gewinnen und somit bei zwölf gemeldeten Booten einen guten siebten Platz belegen. Stephan Schaad (Uni München) im Leichtgewichts-Einer fuhr zwar ein beherztes Rennen, konnte aber leider nicht in den Kampf um Platz eins und zwei eingreifen. Er belegte einen respektablen dritten Platz und konnte somit insgesamt Rang neun von elf Booten erkämpfen. Die Ergebnisse im Detail sind online unter [[http://www.belgraderowing2008.org/index.php]] abrufbar. Mit sechs von neun Booten der deutschen Flotte hat das adh-Team noch einige Eisen im Feuer. Dennoch wird gegen die starke Konkurrenz mit zahlreichen Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmern aus Peking nur sehr schwer in die vordersten Ränge zu fahren sein. Umso höher sind die Finalteilnahmen von zwei Drittel des Teams einzuschätzen. Der letzte Regattatag wird Aufschluss darüber geben, wo die deutschen Nachwuchsruderinnen und -ruderer stehen. Da Einstellung, Motivation und bisherige Leistungen stimmen, sind die Vorraussetzungen für die eine oder andere Überraschung gut.