Sportliche Großereignisse haben in dieser Entwicklung Wertschöpfungs- und Symbolcharakter, weshalb Länder und Städte zunehmend in einem Bieterwettkampf um die Ausrichtung sportlicher Mega-Events konkurrieren. Insbesondere die sportlichen und gesellschaftichen Mega-Events - Olympische Spiele und internationalen Fußballmeisterschaften - sind zu wichtigen Feldern der Unterhaltungsindustrie geworden. Die Veranstalter der großen Events erhoffen für sich für ihre Region vielfältigen Nutzen im ökonomischen, sozialen, politischen, kulturellen und ökologischen Bereich. Aus ökonomischer Perspektive werden hier insbesondere Einkommens- und Beschäftigungseffekte genannt, weiter eine Verbesserung des touristischen Images, die Verbesserung weicher Standortfaktoren, die wiederum für Investoren interessant sein können. In einer Vielzahl von Studien um große Sportveranstaltungen sind sehr unterschiedliche Aspekte untersucht und diskutiert worden. Das 8. Internationale Hamburger Symposium “Sport und Ökonomie” greift Teile dieser Diskussionen auf; ausgewiesene Wissenschaftler und Sportpolitiker werden ihre Erfahrung und Erkenntnisse vorstellen. Dabei werden die vor uns liegenden Sportgroßveranstaltungen des Jahres 2008 – die UEFA-Fußballeuropameisterschaft in Österreich und der Schweiz, die Olympischen Spiele in Peking - aber auch die sich bereits abzeichnenden Großereignisse wie die FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika und der FIFAFrauenfußballweltmeisterschaft 2011 in Deutschland – den Diskussionsstoff liefern. Schwerpunkte in der Diskussion werden sein: - Enstscheidungskriterien der internationalen Sportverbände bei der Vergabe sportlicher Großereignisse, - Einkommens- und Beschäfitgungseffekte von Sportveranstaltungen und Sportstätten - Intangible Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen - Regionalentwicklung und Sport - Ökonomische Modelle zur Bestimmung der Auswirkungen von Kosten und Nutzen bei Sport-Mega-Events Auch das 8. Internationale Hamburger Symposium zu „Sport und Wirtschaft“ steht in der Philosophie dieser Symposien: “Science meets Practice”. Im Mittelpunkt steht der Diskurs von aktuellen Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft und Erfahrungen von Top- Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Sport. Damit bietet das Symposium die einzigartige Möglichkeit des Austausches zwischen Analyse und Anwendung. Das Rahmenrpogramm des diesjährigen Symposiums ist geprägt durch den Triathlon-Weltcup direkt vor den Toren des Hamburger Rathauses, der Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball, einer Awardvergabe für den besten wissenschaftlichen Vortrag und in diesem Jahr erstmals vergebene Nachwuchstipendien. Das 8. Internationale Hamburger Symposium „Sport und Ökonomie“ findet am 4. und 5. Juli 2008 in der Handelskammer Hamburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 15.05.2008 erforderlich per Mail bei Marcus Franke: [[anmeldung@symposium-hamburg.com]]. Sie erhalten umgehend eine Bestätigung ihrer Anmeldung. Mitglieder des Organisationskomitees des Symposiums sind: : Direktor BiSp a.D. Dr. Martin-Peter Büch, DSHS Köln und Universität des Saarlandes Rechtsanwalt Christian Hinzpeter, Hinzpeter Wagner GmbH & Co KG, Hamburg Prof. Dr. Wolfgang Maennig, Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik, Universität Hamburg Prof. Dr. Hans-Jürgen Schulke, Macromedia Hamburg/Universität Bremen Geschäftsführung: Dipl.-Oec. Marcus Franke, Macromedia Hamburg Weitere Informationen zum Symposium können unter [[www.symposium-hamburg.com]] gefunden werden.