\\Am Sonntag, 29. Juni 2008, startete in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Volleyballverband ein einwöchiger internationaler Beachvolleyball-Schiedsrichterlehrgang der Fédération Internationale de Volleyball.\\ Mit den heutigen Prüfungen wird der Theorieteil abgeschlossen. Die Leitung hat der Brasilianer Elzier Martins de Oliviera in Zusammenarbeit mit René Petton, der für die organisatorische Betreuung verantwortlich ist. Im theoretischen Teil des Lehrgangs geht es sowohl um Regelkunde als auch um das Handhaben verschiedener Protokolle. 13 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter aus Belgien, Iran, Israel, Schweiz, Brasilien, den Niederlanden, Estland, Kroatien, Deutschland, Dänemark, Tschechien und Argentinien nehmen an dem Lehrgang teil. Die maximale Teilnehmerzahl der ein bis zweimal jährlich stattfindenden Lehrgänge sind 15 Personen. Um den FIVB International Referee Candidate Course absolvieren zu können, müssen die Anwärterinnen und Anwärter zuvor zwei Jahre in der höchsten Klasse der Landesverbände gepfiffen haben. Sie müssen mindestens 21 Jahre alt sein und dürfen nicht älter als 40 Jahre sein. „Das Niveau in diesem Kurs, der im Rahmen der 4. Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball 2008 angeboten wird, ist sehr hoch“, sagt René Petton. ((schiri-hh-2.jpg)) Damit sichert das Organisationskomitee einerseits die notwendige Anzahl qualifizierter Referees für die Studierenden-Weltmeisterschaft. Andererseits haben vor allem die kleineren Nationen, die häufig keine Schiedsrichter mit internationaler Lizenz entsenden können, die Möglichkeit, Schiedsrichter ausbilden zu lassen. So können sie nicht nur ihre Verpflichtung für die WUBC erfüllen, sondern werden künftig in der Lage sein, Kandidaten mit der notwendigen internationalen Lizenz für Veranstaltungen zu stellen. Auf der WUBC kommen die neuen qualifizierten Referees zum ersten Mal zum Einsatz.