16.05.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

Ruder-Triumph für Ruhr-Achter beim Uni-Cup Ruhr 2006

Bereits zum sechsten Mal veranstaltete der Initiativkreis Ruhrgebiet seinen UNI-CUP Ruhr, der als Leistungsschau der ruderstarken Universitäten an der Ruhr im Rahmen der Duisburger Wedau-Regatta auch in diesem Jahr wieder die Massen für den Rudersport mobilisierte.

''UNI-CUP Ruhr 2006 mit Sieg über Cambridge-Legende'' Atemberaubende Spannung beim UNI-CUP Ruhr 2006: Nach schwachem Start, aber mit einem mächtigen Schlussspurt bezwang der grandiose Ruhr-Achter am Sonntagnachmittag in einem krimireifen Rennen denkbar knapp mit einer Bootsspitze den legendären Cambridge University Boat Club und hat damit wieder einmal unter Beweis gestellt, dass das Ruhrgebiet Spitze in Europa ist. Bereits zum sechsten Mal veranstaltete der Initiativkreis Ruhrgebiet seinen UNI-CUP Ruhr, der als Leistungsschau der ruderstarken Universitäten an der Ruhr im Rahmen der Duisburger Wedau-Regatta auch in diesem Jahr wieder die Massen für den Rudersport mobilisierte. Viele hundert Kommilitonen feuerten ihre Mannschaften an, als sich die 4er-Riemenboote der Hochschulen Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen und Witten/Herdecke auf der 500-Meter-Strecke einen erbitterten Wettkampf um den Sieg im UNI-CUP Ruhr 2006 lieferten. In einem grandiosen Rennen besiegte das Bochumer Team mit seinen Olympioniken und Deutschlandmeistern am Ende deutlich mit einer Bootslänge den weltmeisterbesetzten Vierer der Dortmunder zum sechsten Mal in Folge und errang damit erneut den begehrten Titel. Duisburg-Essen entschied den Kampf um den dritten Platz für sich und glich damit die letztjährige Niederlage gegen Witten/Herdecke wieder aus, das diesmal guter Vierter wurde. Mit ihrem Sieg erfochten die Ruderer aus Bochum und Dortmund als Doppelspitze den Ehrentitel des „Ruhr-Achters“ und damit das Privileg, gegen Cambridge, die „Boat-Race“-Legende von der Themse, anzutreten. Und sie gewannen – mit einem Vorsprung von 37 hundertstel Sekunden: Das Rennen geriet erneut zum Triumph für das Ruhrgebiet und den sportlichen Erfolg seiner Universitäten. Alle vier Ruhrgebiets-Universitätsrektoren ließen es sich als Schirmherren des UNI-CUPs Ruhr nicht nehmen, die Trophäen im „Kirchboot“ anzurudern und ihren siegreichen Mannschaften persönlich zu überreichen. Bei der nationalen Ausscheidung der ThyssenKrupp-Partneruniversitäten gewann die TU Hamburg-Harburg vor der TU Dresden, der TU Berlin und der RWTH Aachen. Ein besonderes Bonbon lieferte den Auftakt des UNI-CUP Ruhr 2006: Die Wirtschaftsmanager der „Initiativkreis-Crew“ legten sich gegen den „Presse-Vierer“ in die Riemen – und gewannen den sportlichen Vergleich mit halber Bootslänge.