10.05.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

Risiken erkennen – Schäden vermeiden

Der Einsturz des Eisstadions in Bad Reichenhall vergangenen Winter hat gezeigt wie wichtig sicherheitstechnische Maßnahmen sind. Auch der Hochschulsport trägt mit seinen zahlreichen Sportanlagen eine hohe Verantwortung. Unter dem Motto „Risiken erkennen – Schäden vermeiden“ lädt der TÜV Süd nun zu einem Fachforum ein.

Der TÜV SÜD bietet am 18. Mai 2006 in München und am 26. Juli 2006 in Frankfurt/Main ein Forum unter dem Motto 'Risiken erkennen - Schäden vermeiden' an. „Für Hallen und andere öffentlich zugängliche Gebäude gibt es keine einheitlichen Prüfstandards, die üblichen Kontrollen können den gewünschten Sicherheitsstandard nicht gewährleisten“, sagt Dr. Manfred Bayerlein, Geschäftsführer der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. „Mit unserem Fachforum wollen wir Gebäudebetreibern sinnvolle Lösungen zur Risikominderung und -beherrschung vorstellen sowie Wege aufzeigen, den Wert ihrer Immobilie nachhaltig zu sichern.“ Die Bautechnik-Experten von TÜV SÜD Industrie Service beschäftigen sich seit Jahren mit Untersuchungen von Hallenkonstruktionen – besonders im Hinblick auf ihre Tragfähigkeit. Nach ihrer Erfahrung führen nicht nur außergewöhnliche Lasten zu Problemen, sondern vor allem auch der bauliche Zustand der Tragkonstruktion und die Art der konstruktiven Bauausführung. ''Verbesserungspotenziale und neue Lösungen'' Beim Fachforum „Integrierte Gebäudesicherheit: Risiken erkennen – Schäden vermeiden“ befassen sich Experten von TÜV SÜ D und externe Fachleute mit zentralen Fragen der Gebäudesicherheit. Dazu gehören beispielsweise Fehlerquellen in der Bau- und Betriebsphase, rechtliche und versicherungsrechtliche Aspekte sowie Möglichkeiten der technischen Schadensanalyse. „Wir werden einen Systemansatz vorstellen“, so Dr. Bayerlein, „der Verbesserungspotenziale im bestehenden System aufzeigt und um sinnvolle neue Lösungen zur Erhöhung der Gebäudesicherheit ergänzt.“ Der wichtigste Baustein für diesen Systemansatz ist ein 2-stufiges Sicherheitskonzept, das die Experten von TÜV SÜD Industrie Service auf Grundlage ihrer jahrelangen Erfahrungen mit Bauwerken und Schadensfällen ausgearbeitet haben. In der ersten Stufe werden Gebäude auf mögliche Risiken untersucht und in unkritische beziehungsweise komplexe/kritische Konstruktionen eingeteilt. Während bei unkritischen Konstruktionen die Prüfung in der ersten Stufe abgeschlossen werden kann, sollten kritische Konstruktionen in der zweiten Stufe vertiefend untersucht werden. „Mit diesem 2-stufigen Konzept können wir die individuellen Gegebenheiten und Besonderheiten eines Bauwerks berücksichtigen“, betont Dr. Bayerlein. „Zusätzlich zu unseren gutachterlichen Stellungnahmen geben unsere Experten auf Wunsch auch wirtschaftliche Sanierungs- und Instandhaltungsempfehlungen, mit denen die Betreiber die Stand- und Verkehrssicherheit ihrer Gebäude langfristig gewährleisten können.“ ''Anmeldung'' TÜV SÜD Markus Wimmer Tel.: +49 (0) 89 - 57 91 21 54 Fax: +49 (0) 89 - 57 91 12 89 E-Mail: [[markus.wimmer@tuev-sued.de;markus.wimmer@tuev-sued.de]] {{Quelle: PI des TÜV Süd am 16. März 2006}}