''Gleich am ersten Wettkampf-Tag der Griechisch-Römisch-Ringer hat es mit einer ersehnte Medaille geklappt. Silbermedaillengewinner Björn Holk war hoch motiviert und voller Überzeugung in den Tag gestartet. Und seine Motivation sollte sich auszahlen.'' Schon der erste Kampf gegen den Türken Tasci hatte eine Art Schlüsselstellung. Dank eines 3:0 in der ersten Runde, reichte ein glückliches 1:1 im zweiten Durchgang um als nächstes auf den Kroaten Zugas zu treffen. Dieser unbequeme Gegner konnte dank einer großen Portion Cleverness mit 3:0 und 2:2 besiegt werden, das Halbfinale war erreicht. Hier wartete der Armenier Galstyan auf unseren Athleten. Holk war vorgewarnt, immerhin hatte Galstyan den iranischen Vizeweltmeister Tahmaseri klar besiegt. Entgegen aller Befürchtungen zeigte sich Holk aber völlig unbeeindruckt. Auf ein klares 6:0, ließ er eine Schulterung in der zweiten Runde folgen. Nun war Gold greifbar, allerdings wollte Shalva Gadabadze dort ein gehöriges Wort mitreden. Und der Georgier hatte den längeren Atem. So blieb unserem 24-jährigen Logistikstudenten aus Essen am Ende die Silbermedaille, er hatte am heutigen Tag wirklich Alles gegeben. Große Freude daher auch bei Trainer Bernd Radschunat: „Björn gehört zu den Kaderathleten und er hofft natürlich noch auf eine Chance für die Weltmeisterschaften. Vielleicht konnte er den Bundestrainer mit dieser Medaille ja von seiner derzeit guten Form überzeugen.“