RFH Köln neue „Partnerhochschule des Spitzensports“

Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wurde die Rheinische Fachhochschule (RFH) Köln offiziell „Partnerhochschule des Spitzensports“. Die Aufnahme ins Verbundsystem der Spitzensportfördernden Hochschulen knüpft an die bisherige Arbeit der Hochschule im eigenen Projekte „Karriere hoch2“, an.

Im Rahmen einer feierlichen Unterzeichnung tauschten der Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland, Michael Scharf, Roland Joachim, Vorstand Finanzen des adh und der Geschäftsführer der RFH Köln, Prof. Dr. Martin Wortmann, die Kooperationsvereinbarung über die neue Zusammenarbeit aus.

Durch intensive Beratung und der persönlichen Betreuung sollen Hürden, die durch das hohe sportliche Engagement im Studium entstehen können, von vorneherein vermieden werden. Um das zu erreichen, hat die RFH Köln ihre Prüfungsordnungen entsprechend angepasst und Möglichkeiten eröffnet, ohne Qualitätsverlust in der Ausbildung zusätzlichen Prüfungstermine, Urlaubssemester, individuelle Zeitgestaltung und individuelle Förderungen zu ermöglichen. Dadurch wird für die studierenden Leistungssportler die Planung des Studiums deutlich flexibler und kann auf den sportlichen Bedarf angepasst werden.

Die Qualität der dualen Karriere steht derzeit bei den deutschen Sportverbänden sowie beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Olympiastützpunkten ganz oben auf der Agenda. Die Zukunft des deutschen Leistungssports hängt nach den Worten des  Leiters des OSP Rheinland, Michael Scharf, entscheidend davon ab, wie erfolgreich den Sportlerinnen und Sportlern Möglichkeiten eröffnet werden, neben ihrem Sport eine adäquate Ausbildung absolvieren zu können. “Dafür“, so Scharf, „bedarf es enormer Anstrengungen der Gesellschaft, solche Angebote, wie das der RFH, zur Verfügung zu stellen.“

„Es ist der RFH ein besonderes Anliegen“, so Prof. Dr. Martin Wortmann von der RFH Köln, „ Menschen mit außergewöhnlichen Qualitäten und Lebensläufen eine Chance zu bieten, diese Qualitäten neben einem Studium intensiv entwickeln zu können. Um eine bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten, haben diese Studenten an der RFH in Ulrike Laschet, der Leiterin der Stabsstelle Leistungs- und Spitzensport eine ständige Ansprechpartnerin , die als Wegweiser durch Regelungen, Gremien und für den unmittelbaren Kontakt mit Dozenten und Prüfungsamt zur Verfügung steht.“

Roland Joachim vom adh lobt: “Mit diesem Engagement erfüllt die RFH in besonderem Maße unsere Anforderungen an eine Partnerhochschule des Spitzensports.“

Derzeit studieren mit Franziska Hauke (Wirtschaftsrecht/Hockey), Niklas Wellen (Wirtschaftsingenieurwesen/Hockey), Maximilian Kindler (Medizinökonomie/Säbelfechten), Florian Scholten (Wirtschaftsingenieurwesen/Hockey) und Justin van Gerven (Wirtschaftspsychologie/Voltigieren) fünf Sportler an der RFH Köln, die durch den Laufbahnberater des OSP, Horst Schlüter, unterstützt werden und ihren Weg zur RFH Köln gefunden haben.

Darüber hinaus gibt es weitere rund 20 Leistungssportlerinnen und -sportler aus unterschiedlichen Bereichen wie Handball, Rudern, Tennis oder Radfahren sowie unter anderem einige Fußball-Profis des 1. FC Köln, mit dem die RFH Köln ebenfalls eine Hochschulpartnerschaft unterhält.