''Fünf spannende und anstrengende Tage liegen hinter dem deutschen Team, das bei der Studierenden-Weltmeisterschaft Radsport 2006 in Antwerpen vier Medaillen ergatterte. Am Samstag, den 25. März 2006 ging die internationale Meisterschaft für den deutschen Studierenden-Rennstall zu Ende – gekrönt mit einem zweiten Platz bei den Frauen.'' ((Team_Rad_WUC.jpg;Das deutsche Team bringt vier Medaillen mit nach Hause;)) ''Erfolgreiches Come-Back der WUC'' Die Universität Antwerpen (Belgien) richtete nach 14-jähriger Pause im Radsport eine sehr gelungene Weltmeisterschaft aus, die sowohl mit sportlichen Leistungen als auch in organisatorischer Hinsicht überzeugte. Roch Campana, FISU-Generalsekretär und Präsident der FSUB (Federation of Belgian University Sport) sowie Philippe Mariën, UCI-Kommissar, freuten sich über das erfolgreiche Come-Back der WUC Radsport und hoben deren Stellenwert als internationale Spitzensportveranstaltung hervor. ''adh-Team im Medaillenspiegel an zweiter Stelle'' Insgesamt konnte mit rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 17 Nationen bei der IV. WUC Radsport ein neuer Melderekord verzeichnet werden. Der adh stellte nach den Niederlanden mit 14 Sportlerinnen und Sportlern die zweitgrößte Mannschaft. Mit insgesamt vier Medaillen aus fünf Wettbewerben und weiteren sehr guten Top-Ten-Platzierungen stach das adh-Team in sportlicher Hinsicht in allen Disziplinen hervor: Die deutsche Mannschaft kam hinter den Niederlanden auf Rang zwei im Medaillenranking und erfüllte so die Hoffnungen der adh-Verantwortlichen in jeder Hinsicht. ''Alle Medaillenfarben gehen nach Deutschland'' Allen voran steht der Studenten-Weltmeistertitel von Sebastian Hannöver (FH Osnabrück / Team Focus Race Division) im Cross, dem kein Geringerer als der amtierende Cross-Weltmeister, der Belgier Erik Vervecken, seine Medaille überreichte. Zweimal Silber ging an Eva Lutz (Uni Hannover / Equipe Nürnberger Versicherungen) im Straßenrennen der Frauen und an Tobias Erler (Uni Regensburg / Team Giant Asia) im Einzelzeitfahren der Männer. Für Eva Lutz war dies keine Premiere. Sie konnte sich bereits 2004 über einen dritten Platz bei der WUC Rudern (Einer / Leichtgewicht) freuen. Im ersten Rennen, dem Einzelzeitfahren der Frauen erfuhr sich Verena Joos (PH Karlsruhe / RC Friesenheim) die Bronzemedaille und legte so den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der deutschen Studierenden-Nationalmannschaft. Tobias Heimkreitner und Christoph Kindle (FH Offenburg / Gengenbach – Team Rothaus) fehlten im Straßenrennen der Männer das nötige Quäntchen Glück. Bereits in der ersten Hälfte des Rennens kam es durch einen unkontrollierten Überholversuch eines anderen Fahrers zum Massensturz, durch den die beiden Deutschen ausschieden. Auch Tobias Erler war vom Pech begleitet: Wegen zweier Platten konnte er seine führende Position in der Ausreißergruppe nicht bis zum Ende halten und musste schließlich seinen Teamkollegen Stefan Rothe (Midwestern State University) in der Spitzengruppe mit Belgien, Holland und Italien allein lassen. Rothe schlug sich wacker und konnte einen fünften Platz einfahren. ''Äußerst positives Resumée'' Disziplinchef Markus Liebe und Organisationsleiter Guido Baur ziehen eine sehr positive Bilanz und sehen diese Weltmeisterschaft als Start für eine kontinuierliche Arbeit, die künftig in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR), dem adh, den Athletinnen und Athleten sowie deren Vereinen eine Weiterentwicklung im Radsport der Studierenden bedeuten soll. Der adh bedankt sich bei den Hochschulen der Aktiven und dem BDR, ohne deren finanzielle und materielle Unterstützung es nicht möglich gewesen wäre, die WUC-Radsport in diesem Umfang zu beschicken und mit dieser Professionalität zu betreuen.