17.11.2004 | Kategorie: Archiv , 2004 ,

Präsentation der Winter-Universiade 2005 auf den Universitätstagen der Uni Hamburg

Am 15.11.04 präsentierte die Roadshow der Winter-Universiade 2005 in Hamburg Infos rund um die Winter-Universiade 2005, Sportvideos, Red Bull, das Unity Casting und das MLP Gewinnspiel.

Am 15.11. präsentierte Florian Neururer als Vertreter des Organisationskommites der Winteruniversiade den Planungsstand dieser sportlichen Großveranstaltung vor einem interessierten Publikum aus Vertretern der Universität, des Olympiastützpunktes, des Hamburger Sportbundes und des Hochschulsport Hamburg sowie studierenden SpitzensportlerInnen. Der Weltdachverband FISU (Federation Internationale du Sport Universtiaire) richtet in den ungeraden Jahren eine Winter- und eine Sommer-Universiade aus. Nach den Olympischen Spielen ist die Sommer-Universiade die zweitgrößte Multisport-Veranstaltung der Welt. Vom 12.-22. Januar 2005 wird die Winteruniversiade diesmal in und um Innsbruck in Östereich ausgerichtet. Die Winteruniversiaden sind die 'olympischen Winterspiele' für Studierende aus aller Welt und genießen als Wettbewerb große Aufnerksamkeit bei den nationalen und internationalen Fachverbänden, dienen sie doch auch als Gelegenheit zu sammeln von Wettkampfpraxis auf höchstem Niveau. Die wachsende Bedeutung des studentischen Spitzensports wird deutlich an der hohen Anzahl Studierender in den Nationalkadern. In Athen waren allein 33% der bundesdeutschen Athletinnen und Athleten Studierende. ((roadshow-hh.jpg;Die Roadshow war ein voller Erfolg)) Erfolgreich werben die Verantwortlichen mit dem Slogan „U better be there“ für die zweitgrößte Wintersportveranstaltung der Welt, denn schon jetzt haben sich knapp 50 Länder mit über 1500 Studierenden zu dieser Winter-Universiade gemeldet. Die Wettkämpfe finden in hoch modernen Sportstätten statt. Die neu erbaute Bergisel Skisprungschanze, bekannt durch die Vier-Schanzentournee, ist nur ein Aushängeschild der zum größten Teil neu errichteten Wettkampfstätten. In den Sportarten Ski alpin, Skilanglauf, Skispringen, Nordische Kombination, Snowboard, Eiskunstlauf, Short Track, Eishockey, Biathlon und Eisschnelllauf werden insgesamt 69 Medaillenentscheidungen ausgetragen. ((>roadshow-hh2.jpg;Pressekonferenz u. a. mit Prof. Dr. Holger Fischer (Vizepräsident der Universität), Thomas Beyer (Leiter des Hochschulsport Hamburg), Anja Brauckmann (Laufbahnberaterin des Olympiastützpunktes HH/SH), Sebastian Biederlack (Student und Bronzemedaillengewinner in Athen)) Uni-Vizepräsident Prof. Dr. Holger Fischer zeigte sich sehr interessiert am Organisationsgrad der Veranstaltung, ist doch besonderes Markenzeichen dieser Winter-Universiade, dass studentische Projektgruppen bewusst einbezogen werden in die Planung und Umsetzung dieses Events. So war die Roadshow konzipiert von Studenten des Faches Medienwirtschaft an der Universität Insbruck, die auch gleich das Roadshowteam stellten. Weitere Institute der Universität werden durch rund 65 Kooperationsverträge in die Planung und Durchführung der Veranstaltung miteinbezogen, so dass angehende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein reizvolles Praxisfeld rund um diese Veranstaltung für sich erschließen können. Die Winteruniversiade wird dadurch zur Veranstaltung 'von Studenten für Studenten'. Sebastian Biederlack, als Hockeyspieler Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Athen und Student der Universität Hamburg, war beeindruckt von den Bildern und Zahlen dieser Veranstaltung. Die Kreationen rund um die Eröffnungszeremonie haben seiner Ansicht nach olympisches Niveau. Laufbahnberaterin Anja Brauckmann vom Olympiastützpunkt HH/SH und Jörg Förster, Referent für die Spitzensportförderung im Hochschulsport Hamburg, erläuterten den interessierten Kollegen aus Östereich die erfolgreiche Zusammenarbeit im Projekt 'Partnerhochschulen des Spitzensportes in Hamburg'. Von diesem Vertragswerk profitieren inzwischen über 40 studierende Spitzenathletinnen und Athleten an den Hamburger Hochschulen. Die Hansestadt un d damit auch der Studienstandort sind keine typischen 'Wintersport-Hochburgen'. Aber mit Nina Ritter, Studentin an der HAW, profitiert auch eine A-Kader Athletin (Eishockey) in einer Wintersportart von diesem Vertragswerk. So war sie in der Lage am vergangenen Wochenende das DEB Team beim Qualifikationsturnier für die olympischen Spiele in Turin 2006 tatkräftig zu unterstützen und konnte mit dem Team gemeinsam die Olympiafahrkarte feiern. Thomas Beyer als Leiter des Hochschulsport blieb es vorbehalten, sich für den informativen Vortrag bei den Gästen aus Innsbruck zu bedanken und der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass mit den neuen Organisationsbestimmungen für den Hochschulsport Hamburg, nun eine Grundlage gelegt ist, studentische Sportevents in wachsender Größe nach Hamburg zu holen und erfolgreich ab zu wickeln.