19.05.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

'Partnerhochschule des Spitzensports' nullt zum siebten Mal

Am Mittwoch (17. Mai 2006) trat die TU Kaiserslautern samt dem dortigen Studierendenwerk Kaiserslautern und dem Olympiastützpunkt (OSP) Rheinland-Pfalz/Saarland dem adh-Projekt „Partnerhochschule des Spitzensports“ bei. 70 Hochschulen zählt nun die Mitgliedsliste. Der adh wurde durch sein Vorstandsmitglied Roland Joachim vertreten.

Im Senatssaal der TU Kaiserslautern unterzeichnet die Vertreter der verschiedenen Institutionen (TU Kaiserslautern, Studierendenwerk Kaiserslautern, Olympiastützpunkt (OSP) Rheinland-Pfalz/Saarland, adh) die Kooperationsvereinbarung, um studentischen Spitzensportlerinnen und –sportler ein flexibleres Studium gewähren zu können. Anwesend als Athletin war Kristina Gadschiew, Lehramtsstudierende Sport und Chemie an der TU Kaiserslautern, die als Stabhochspringerin dem deutschen B-Kader Leichtathletik angehört. Die Erbringung sportlicher Höchstleistungen setzt einen außerordentlich hohen zeitlichen Aufwand der Aktiven voraus. Leistungssport wird in einem Lebensabschnitt betrieben, in dem zugleich die Grundlagen für eine spätere berufliche Karriere gelegt werden. Mit dieser Kooperationsvereinbarung soll für studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler ein Nachteilsausgleich geschaffen werden, damit sie an der TU Kaiserslautern ihre akademische Ausbildung trotz der hohen zeitlichen Belastungen des Spitzensports erfolgreich absolvieren können. Die Technische Universität Kaiserslautern, das Studierendenwerk Kaiserslautern, der Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland, der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband sowie die dieser Vereinbarung beitretenden Spitzenverbände sehen sich in der Verantwortung gegenüber den Studierenden, die Studien- und Rahmenbedingungen im öffentlichen Interesse so zu gestalten, dass spitzensportliches Engagement mit ihrer akademischen Ausbildung zu vereinbaren ist. Die in dieser Vereinbarung aufgeführten Maßnahmen dienen dazu, den an der TU Kaiserslautern studierenden Spitzensportlerinnen und -sportlern zeitgleich eine akademische Ausbildung und eine spitzensportliche Karriere zu ermöglichen sowie Benachteiligungen im Studium aufgrund ihres sportlichen Engagements zu verhindern. Mit dieser Vereinbarung will die TU Kaiserslautern ihre Verantwortung gegenüber den studierenden Spitzensportlerinnen und -sportlern gerecht werden und durch konkrete Unterstützungsmaßnahmen wahrnehmen. Die TU Kaiserslautern erhält das Lizenzrecht, den Titel und das geschützte Logo „Partnerhochschule des Spitzensports“ zu führen und bei allen Maßnahmen öffentlich und werbewirksam einzusetzen. Das Erreichen der hier vereinbarten Zielsetzungen soll in enger Kooperation des Spitzenverbandes/Olympiastützpunkts Rheinland-Pfalz/Saarland mit der TU Kaiserslautern und ihrer Einrichtung des Hochschulsports verwirklicht werden. Diese Einrichtung wirkt in ihrem Bereich federführend, koordiniert die Initiativen und Maßnahmen und erfüllt eine Scharnierfunktion zwischen Spitzensport und Hochschule. Ziel ist es auch, die Spitzensportlerinnen und -sportler verstärkt an den Hochschulstandort Kaiserslautern zu binden und die Zusammenarbeit mit den Spitzenverbänden des Sports zu stärken.