21.08.2008 | Kategorie: Archiv , 2008 ,

Olympia-Bronze für DFB-Frauen

Zum dritten Mal in Folge nach 2000 und 2004 hat Deutschland bei den Olympischen Spielen die Bronzemedaille gewonnen. Die Auswahl mit den Studentinnen Annike Krahn, Ursula Holl, Kerstin Garefrekes und Saskia Bartusiak gewann das 'kleine Finale' um Platz drei gegen Japan in Peking 2:0 (0:0).

Zum dritten Mal in Folge nach 2000 und 2004 hat Deutschland bei den Olympischen Spielen im Fußball die Bronzemedaille gewonnen, aber die angestrebte Goldmedaille verpasst. Die Auswahl von DFB-Trainerin Silvia Neid gewann das 'kleine Finale' um Platz drei gegen Japan in Peking 2:0 (0:0). Die eingewechselte Fatmire Bajramaj schoss beide Tore für Deutschland in der 69. und 87. Spielminute. 'Ich freue mich wirklich sehr, dass wir dieses Spiel zum Schluss noch gewonnen haben. Sonst wären wir ja ganz umsonst nach Peking gekommen', meinte Neid nach dem Abpfiff. Vollends zufrieden war die DFB-Trainer mit dem Spiel ihrer Mannschaft aber nicht: 'Wir wollten eigentlich von Beginn an nach vorne spielen. Aber das ist uns überhaupt nicht gelungen. Wir haben uns viele Fehlpässe geleistet und zudem viele Chancen für Japan zugelassen. Deshalb habe ich reagiert und mit Conny Pohlers und Fatmire Bajramaj frische Spielerinnen gebracht. Das ist zum Glück aufgegangen.' Erheblichen Anteil am Sieg hatte Kerstin Garefrekes, die an der FH Frankfurt Public Management studiert. Ihren Kopfball konnte Japans Torfrau Fukumoto nur abklatschen und Bajramaj reagierte am schnellsten und schoss aus spitzem Winkel zum 1:0 ein (69.). Die Führung gab dem deutschen Team mehr Sicherheit, es bekam die Begegnung in der Folgezeit immer besser in den Griff. Die stabile deutsche Hintermannschaft um Annike Krahn, die an der Ruhr-Universität Bochum Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sportmanagement studiert, ließ keine Chancen der Japanerinnen mehr zu. Einen schönen Konter schloss erneut Bajramaj zum 2:0 ab (87.). Diplom-Sportwissenschaftlehrin und ehemalige Studentin der Uni Frankfurt, Renate Lingor, die ihr letztes Länderspiel absolvierte und Celia Okoyino da Mbabi verpassten in der Nachspielzeit mit guten Chancen sogar noch das dritte Tor. Saskia Bartusiak von der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt a.M. und Ursula Holl, Studentin an der Frankfurt School of Finance & Management kamen bei diesem Spiel nicht zum Einsatz. Quelle: www.dfb.de