05.10.2007 | Kategorie: Archiv , 2007 ,

Moskau: Treffpunkt des Europäischen Hochschulsports

Vom 27. bis 30.09.2007 fand das 5. Symposium des Europäischen Hochschulsportverband EUSA in Moskau statt. Für den adh waren Iris Olberding, Mitglied der EUSA-Students-Commission, Sportreferateausschussmitglied Mischa Lumme sowie Bildungsreferent Dirk Kilian vor Ort.

Am Freitag, den 28. September 2007 begrüßten EUSA- Präsident Alberto Gualtieri und Oleg Matytsin, Präsident des russischen Hochschulsportverbandes RSSU, die Teilnehmenden des 5. EUSA-Symposiums in Moskau. Über 30 Verbandsvertreter aus zehn europäischen Nationen waren der Einladung nach Russland gefolgt. ((<ctc.jpg))In der anschließenden Plenarsitzung referierten zunächst Alberto Gualtieri, Oleg Matytsin, A.N. Blair, Rektor des gastgebenden Sportinstitutes, V.S. Rodichenko, Vizepräsident des Russischen Olympischen Komitees sowie M. Klesnev, Dozent am Sportinstitut in London über die unterschiedlichen Facetten des Studierendensports in Europa sowie dessen Bedeutung für den nationalen Sport und bestimmte Forschungsfelder der Sportwissenschaften. Gil Salinas Rafael aus Spanien, Vorsitzender der EUSA-Students-Commission, präsentierte sodann gemeinsam mit dem ungarischen Kommissionsmitglied Zoltan Rakaczki die Hauptarbeitsfelder der STC wie z. B. das Volunteer-Programm, welches im Jahr 2007 über 20 Studierenden aus ganz Europa ermöglichte, durch die Mitarbeit im Rahmen europäischer Hochschulmeisterschaften wertvolle, berufsqualifizierende Erfahrungen im internationalen Hochschulsport zu sammeln. Abschließend berichtete der Präsident des israelischen Hochschulsportverbandes Arie Rosenzweig von der ersten erfolgreichen Durchführung des Friendship Game Events in Tel Aviv, an welchen auch Studierenden aus Palästina und Syrien teilgenommen hatten. In der nachmittäglichen Podiumsdiskussion stellten die anwesenden Nationen kurz ihr jeweiliges Hochschulsportsystem mit seinem Schwerpunkten und Partizipationsmöglichen der Studierenden vor. Mit diesem Hintergrund wurden anschließend Erfahrungen ausgetauscht und „best-practice-Modelle“ diskutiert sowie Umsetzungsmöglichkeiten eruiert. Am nächsten Vormittag erhielten die Symposiumsteilnehmenden einen intensiven Einblick in die Sportstätten sowie die Lehrinhalte der staatlichen russischen Sportuniversität in Moskau (RSUFE). Für den Nachmittag hatte der Ausrichter eine kleine Stadtrundfahrt organisiert, sodass die Symposiumsteilnehmer bei schönstem Spätsommerwetter einige Sehenswürdigkeiten der russischen Metropole bewundern konnten. Das EUSA-Symposium bot damit auch wieder genügend Raum, um die angestoßenen Diskussionen im kleinen Kreise weiterzuführen sowie neue Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen. Der ausrichtende russische Hochschulsportverband hatte dafür beste Bedingungen geschaffen.