16.07.2007 | Kategorie: Archiv , 2007 ,

MLP DHM Basketball in Freiburg - Nachbericht

Das sportliche Finale der Jubiläumswoche der Universität Freiburg, die MLP DHM Basketball, war die 3. Hochschulmeisterschaft innerhalb weniger Tage, so dass das Orga-Team um Carlheinz Birkhan von der ausrichtenden Universität und Sigi Eckert vom USC Freiburg einen Schlussspurt einlegen mussten.

Das sportliche Finale der Jubiläumswoche der Universität Freiburg, die MLP DHM Basketball, war die 3. Hochschulmeisterschaft innerhalb weniger Tage, so dass das Orga-Team um Carlheinz Birkhan von der ausrichtenden Universität und Sigi Eckert vom USC Freiburg einen Schlussspurt einlegen mussten. Unglücklicherweise hatte die Stadt wenige Tage zuvor die 4. Spielhalle in der Nähe des Sportinstituts gesperrt, so dass eine Männer-Vorrundengruppe in den Freiburger Westen ausweichen musste. Leider hatte auch der amtierende Hochschulmeister bei den Damen, die Uni Göttingen kurzfristig wegen Erkrankung einiger Spielerinnen abgesagt. Trotzdem war das Teilnehmerfeld, das vorwiegend aus Zweitliga-Spielerinnen und –Spielern bestand, so stark, dass den Zuschauern bei sengender Hitze (die man bei der MPL DHM Beach-Volleyball vermisst hatte) in den Hallen hochklassiger Sport geboten wurde. Susann Nitzsche, frisch gebackene Vizemeisterin im Beach-Volleyball, war in Freiburg geblieben, um „ihren“ Chemnitzer Männern die Daumen zu drücken und fungierte als Glücksfee bei der Auslosung der Vorrunden-Gruppen, in denen sich schließlich die Teams aus Köln, Heidelberg, München und Berlin bei den Damen sowie Würzburg, Bayreuth, Heidelberg und Chemnitz bei den Herrn für die Halbfinals qualifizieren konnten. Am Vorabend des Finaltages lockte allerdings zunächst das große Jubiläums-Sommerfest mit Live-Musik aller Sparten, Bühnenshows und verschiedenen kulturellen Beiträgen von Künstlerinnen und Künstlern der Region in den Mensen und Kollegiengebäuden. Besonderes Highlight war die SWR3-Band mit Stefanie Tücking und Michael Spleth, die im Uni-Innenhof Klassiker der Rock- und Popgeschichte auf die Bühne brachten. Anschließend stieg die SWR3-DanceNight im Foyer des Kollegiengebäudes II. Bei den Semifinals der ungeschlagenen Vorrunden-Teams am Sonntag ging es wie zu erwarten sehr eng zu. Erst in der Schlussphase der sehr ausgeglichenen Begegnungen setzten sich bei den Damen die WG Köln und die TU München, bei den Herren die Teams der Uni Heidelberg und der TU Chemnitz durch. „Wir haben alles richtig gemacht!“ – konstatierte der Kölner Damen-Trainer nach dem Final-Sieg seines Teams über die mitfavorisierten Basketballerinnen der TU München. Bei der Wiederauflage des letztjährigen Endspiels war vor allem die Erfahrung von Nationalspielerin Corry Berger entscheidend. Bei den Herren, bei denen das Niveau vielleicht nicht ganz mit dem letztjährigen mithalten konnte, war das Mitwirken von 7 Führungsspielern der 2. Liga ausschlaggebend für den letztendlich klaren Erfolg der Uni Heidelberg über die langen Kerls aus Chemnitz. Dass eine kompakte Mannschaft auch erfolgreich sein kann, zeigte sich beim Sieg der Würzburger im kleinen Finale über Bayreuth, das den wohl besten Spieler des Turniers, Christoph Tetzner, in ihren Reihen hatte. Beide frisch gebackenen Hochschulmeister feierten nicht nur lautstark den Titelgewinn sondern freuten sich über Sachpreise und über die Berechtigung, Deutschlands Hochschulen bei der nächsten Europameisterschaft 2008 vertreten zu dürfen. „Es war eine arbeitsreiche aber rundum gelungene Veranstaltung“ stellten die Turnier-Leiter Carlheinz Birkhan (Uni Freiburg) und Sigi Eckert (USC Freiburg) zusammen mit Generalsekretär Olaf Tabor und DC Lothar Bösing fest. „Die vielen Helfer haben großartige Arbeit geleistet und für einen reibungslosen Ablauf in den Hallen und hinter den Kulissen gesorgt.“ Freiburg ist eben stets eine Reise wert.