07.04.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

Mein Schulpraktikum beim adh

Dominique Julie Demel absolvierte vom 03.04.06 - 07.04.2006 ihr Schulpraktikum beim adh und berichtet von ihren Erfahrungen.

Hallo, ich bin Dominique Julie Demel, Schulpraktikantin beim adh. Vom 03.04.06 – 07.04.2006 durfte ich in der Geschäftsstelle hinter die Kulissen schauen. Ich treibe sehr viel Sport. Daher weckte der adh mein Interesse. Mich beeindruckt es sehr, dass Hochschulen Weltmeisterschaften, Universiaden und auch nationale Meisterschaften ausrichten. Vor allem interessierte mich der Hintergrund, wie so etwas organisiert wird und wie es vermarktet wird. In den fünf Tagen, die ich hier verbrachte, lernte ich die Ressorts Wettkampf, Marketing, Presse und Bildung des adh kennen. Es war aufregend in die einzelnen Bereiche reinzuschnuppern. Am Montag hatte ich meinen ersten Tag. Zusammen mit Julia Töws, einer Auszubildenden, wurde ich in die Geschichte und die Aufgaben des adh eingeführt. Nach knapp einer Stunde wurden mir dann die Mitarbeiter der Geschäftsstelle vorgestellt. Sie sind alle sehr nett und hoch motiviert. Danach teilte man mir auch schon einen PC zu, an dem ich an meinem ersten, eigenen Projekt für das Wettkampfressort arbeitete. Ich begab mich auf die Suche nach Teilnehmerinnen der Sommer-Universiade 2003, um herauszufinden, ob sie ihre Sportart heute noch betreiben, und wenn ja, ob sie derzeit in der Weltrangliste stehen bzw. wie weit sie es brachten. Am zweiten Tag führte mich Kai Rodewald in den Bereich Marketing ein. Er informierte mich über die Partner bzw. Sponsoren des adh und zeigte mir die Trikots, die Trainingsanzüge und andere Marketingartikel des adh. Sie sind wirklich toll. Danach fand eine zweistündige Mitarbeitersitzung statt, an der ich teilnehmen durfte. Es war sehr interessant einmal mitzubekommen, wie so etwas abläuft. Nach der Mittagspause, die wir wie jeden Mittag in der Mensa der h_da verbrachten, arbeitete ich an einem kleinen Projekt für den Bereich Marketing. Dieses Projekt war eine sehr zeitaufwendige Internetrecherche. Ich erfuhr dabei nicht nur etwas über die verschiedenen Mitgliedshochschulen in Deutschland, sondern lernte auch mit dem Programm Excel umzugehen. Am Tag darauf befasste ich mich weiter mit diesem Projekt. Zwischendrin bekam ich die Aufgabe, Rechnungen zu falten und einzutüten. Diese Rechnungen wurden an alle Mitgliedshochschulen geschickt. Vor allem das Frankieren mit einer Frankiermaschine fand ich sehr lustig und ich hatte meinen Spaß dabei. Den Donnerstag, meinen vorletzten Tag im Praktikum, verbrachte ich hauptsächlich beim Versand. Ich packte Päckchen für die Hochschulen mit Plakaten, Ausschreibungen, Terminen für Wettkämpfe, einer CD-Rom, etc. Es war wichtig darauf zu achten, wie viel des Materials in ein Paket muss, denn die beigefügte Menge der Plakate und Ausschreibungen hängt von der Größe der Hochschule ab. Die Universität Stuttgart, eine sehr große Hochschule, bekam die Informationen z. B. dreimal so oft wie die Universität Duisburg-Essen und die h_da. Nach vielen, vielen Paketen wurde es dann anstrengend und ich bekam einen kleinen Drehwurm, denn ich musste viele Blätter stapeln und dabei immer im Kreis laufen. Trotzdem machte mir die Aufgabe Spaß, denn es war auch eine Abwechslung zum Sitzen am PC. Gegen Nachmittag arbeitete ich an meinem Projekt für den Bereich Marketing weiter, da wir noch auf Plakate warten mussten. Um 15 Uhr wurden die restlichen Plakate von der Druckerei geliefert und wir konnten die Pakete für die Hochschulen zu Ende packen. Am späten Nachmittag hatte ich dann frei und konnte nach Hause gehen. Der letzte Tag rückt immer näher. Heute ist schon Freitag und ich verbringe den Tag bei Julia Beranek, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Wie man sieht bin ich heute Journalistin und schreibe diesen Artikel, den ich auch selbständig auf die Website setzen werde. Ich finde es schade, dass mein Praktikum schon zu Ende ist, denn es machte mir sehr viel Spaß hier zu arbeiten. Auch die Mitarbeiter werde ich vermissen. Doch wer weiß, vielleicht absolviere ich hier in den Sommerferien wieder ein Praktikum..... Dominique Julie Demel