Zur 22. Winter-Universiade, die vom 10. bis 22. Januar 2005 in Innsbruck/Seefeld stattfindet, werden rund 1.400 AthletInnen aus 45 Ländern erwartet. Die Organisation der Winter-Universiade ist ein Projekt, das sich über knapp fünf Jahre erstreckt. Markus Redl, Gesamtleiter des Organisationskomitees und Carmen Langebner, zuständig für Marketing, besuchten am 4. März 2004 die adh-Geschäftsstelle in Dieburg, um Formen der Zusammenarbeit abzustecken. Die Organisation einer Großveranstaltung wie die Winteruniversiade benötigt in allen Phasen die Mitarbeit einer großen Zahl von Menschen. Die Zusammenarbeit mit den Universitäten und Fachhochschul-Studiengängen ist für die Winter-Universiade, die sich als Universitätsveranstaltung positionieren will, von großer Bedeutung. Die frühzeitige Einbeziehung von Angehörigen dieser Einrichtungen, insbesondere der Studierenden, bei der Vorbereitung und letztlich auch der Durchführung dieser internationalen Sportgroßveranstaltung wird angestrebt. ISOC bietet dem adh die Möglichkeit, 16 Volunteers zu benennen, die in den unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden können. Außerdem erhalten die Mitgliedshochschulen spezielle Reisepakete, um an den Veranstaltungen der Universiade teilnehmen zu können. Dazu gehört neben den sportlichen Veranstaltungen auch ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm. Außerdem wird ein akademisches Programm angeboten und auf Anfrage von Hochschulsportgruppen können auch individuelle Pakete geschnürrt werden. ISOC bietet dem adh außerdem an, speziell die deutschen TeilnehmerInnen bei ihrer TV-Produktion zu berücksichtigen, damit den deutschen Fernsehsendern täglich aktuelles Bildmaterial zur Verfügung gestellt werden kann. Außerdem gibt es die Möglichkeit über einige deutsche Top-AthletInnen eine sog. 'homestory' zu erstellen. Ab November 2004 plant die ISOC eine roadshow, d.h. ausgewählte Hochschulstandorte in Deutschland werden besucht, um die Universiade zu präsentieren. ((<wu-frau-04.jpg;)) Einen weiteren Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit den Universitäten stellt das am Institut für Sportwissenschaften der Universität Innsbruck vorgesehene Young Researcher Seminar Innsbruck vom 24. bis 26. September 2004 dar. BewerberInnen sind eingeladen, sich im Zuge des 'European Year Education through Sport 2004' mit ihren wissenschaftlichen Forschungen aktiv einzubringen. Themen sind die biomechanischen, physiologischen, psychologischen und pädagogischen Aspekte des Leistungssports in Zusammenhang mit Fragen der Ausbildung und des Karrieremanagements. Das Rahmenprogramm des Young Researcher Seminars beginnt bereits am 20. September 2004. Die TeilnehmerInnen haben so die Möglichkeit, sich kennen zu lernen und gemeinsam kulturelle und sportliche Aktivitäten zu erleben. Das YRS Innsbruck 2004 richtet sich an Diplomanden, Dissertanten und JungforscherInnen des Studienzweigs Sportwissenschaften. Das wissenschaftliche Komitee wird eine Auswahl der vorgelegten Arbeiten vornehmen, wobei die fünf besten Beiträge mit insgesamt 5.000 Euro belohnt werden. Die FISU wird 30 TeilnehmerInnen auswählen, die vom ISOC 2005 eine finanzielle Unterstützung für Reise, Unterkunft und Seminarteilnahme erhalten. Die Teilnahmegebühr am Young Researcher Seminar Innsbruck 2004 beträgt 70 Euro.