16.08.2005 | Kategorie: Archiv , 2005 ,

Leichtathleten kämpfen um die Platzierungen

In der Leichtathletik verpasste Keller im Siebenkampf knapp die Bronzemedaille, die Stabhochspringer qualifizierten sich fürs Finale ebenso wie Marius Bröning. Dieser ging aus gesundheitlichen Gründen nicht an den Start. Die Hammerwerferin Keil übertraf heute ihre WM Weite und wurde siebte.

Siebenkampf In der fünften Siebenkampf-Disziplin, dem Weitsprung, erzielte Katja Keller 6,05 m. Silke Bachmann hatte zwei ungültige Versuche und blieb mit 5, 54 m etwas unter ihren Möglichkeiten. Beim Speerwurf kam Katja Keller auf 43,47 m, Silke Bachmann war mit sehr guten 52,37 m beste aller Siebenkämpferinnen. Beim abschließenden 800 m Lauf lief Keller in einer Zeit von 2:19:84 min. als fünfte über die Ziellinie, Bachmann absolvierte die letzte Disziplin in 2:27:43 min. Mit 5869 Punkten fehlten Keller nur 41 Punkte zum Bronzeplatz. Es siegte die Ukrainerin Blonska (6297 Punkte) vor der Schweizerin Oberer (5996 Punkte) und der Britin Ennis (5910 P). Kellers deutsche Teamkollegin Bachmann erreichte 5471 Punkte und kam letztlich auf Rang elf. Stabhochsprung Im Stabhochsprung der Männer übersprangen Björn Otto (Uni Köln) und Richard Spielgelburg (FH Köln) locker die Qualifikationshöhe von 5,30 m und qualifizierten sich direkt fürs Finale. 100 m Marius Bröning (Uni Tübingen) qualifizierte sich heute für den Finallauf über 100 m, verzichtete aber aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start. 'Bröning möchte am letzten Wettkampftag seine Teilnahme an der Staffel nicht gefährden.“, erklärt Trainer Eisinger. Hürdenlauf Im Hürdenlauf der Männer qualifizierten sich sowohl Jan Schindzielorz (TU München) als auch Florian Seibold (Uni Heidelberg) gestern fürs Finale. Schindzielorz löste einen Fehlstart aus und kam nach Seibold (13:82 sec.), der sich Platz vier sichern konnte als sechster über die Ziellinie. Beide kamen im Finale nicht an ihre Vorlaufzeiten von 13:63 sec. (Seibold) bzw. 13:65 sec. (Schindzielorz) heran. Gold holte der Brasilianer Inocencio Matens mit 13:45 sec. Hammerwurf Susanne Keil (Uni Frankfurt) erzielte im Hammerwurf mit einer Weite von 67,50 m Platz sieben. Sie warf damit über vier Meter weiter als beim WM-Finale in Helsinki - ein versöhnlicher Abschluss einer langen Saison, in der sie sich den Deutschen Hammerwurfrekord zurückholte.