18.11.2008 | Kategorie: Archiv , 2008 ,

Leibniz Universität Hannover wird als „Hochschule des Jahres 2008“ ausgezeichnet

Bei der adh-Vollversammlung verlieh der Vorstand am 16. November 2008 der Leibniz Universität Hannover die Auszeichnung „Hochschule des Jahres 2008“. Außerdem wurde der langjährige und äußerst verdienstvolle Hochschulsport-Leiter Enno Harms zum adh-Ehrenmitglied ernannt.

Mit der Auszeichnung würdigte er die hervorragende Einbindung des Hochschulsports in das universitäre Leben und die Organisationsstrukturen der Hochschule und der Stadt sowie die besondere Zusammenarbeit mit dem Bundesverband. Den Preis nahm für die Hochschulleitung der Präsident der Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr. Erich Barke, entgegen. „Die Auszeichnung als ‚Hochschule des Jahres 2008’ des adh nimmt die Leibniz Universität Hannover mit Freude an. Die LUH hat seit vielen Jahren den Anspruch, nicht nur in den Bereichen Forschung und Lehre hohe Maßstäbe zu setzen, sondern darüber hinaus für Studierende und Mitarbeitende auch sozial und kommunikativ eine eigene Identität zu schaffen. Die Studierenden sollen hervorragend betreut werden und sich gleichzeitig in und an der Universität wohl fühlen“, sagt Prof. Dr. Erich Barke. Dazu leiste der Hochschulsport einen wesentlichen Beitrag. In seiner Laudatio führte der adh-Vorstandsvorsitzende Nico Sperle eine ganze Liste von Gründen für die Vergabe des Titels nach Hannover an. Durch die intensive Einbindung studentischer sowie ehrenamtlicher Mitarbeitender und in enger Zusammenarbeit mit dem AstA-Sportreferat gelingt es dem Leiter des Hochschulsports, Enno Harms, mit seinem Team, ein innovatives Sportprogramm mit rund 400 Kursen pro Semester anzubieten. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, die die Arbeit des gesamten Teams des ZfH und die der Hochschulleitung bestätigt“, sagt Harms. ((Hochschule-banner.jpg)) Die steigenden Teilnahmezahlen und die hohe Teilnahmezufriedenheit sprächen dabei für sich, erläuterte Sperle. Doch das Hochschulsport-Team ruhe sich nicht auf seinen Lorbeeren aus: Damit auch künftig zahlreiche Studierende im Sport einen Ausgleich zum Studium mit optimalen Rahmenbedingungen finden können, werden bestehende Sportstätten regelmäßig saniert und neue Sportstättenkapazitäten geschaffen. Darüber hinaus überprüft und verbessert der Hochschulsport die Qualität seiner Angebote kontinuierlich: Unter anderem ermöglicht er den Übungsleitenden die Teilnahme an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen und organisiert selbst zahlreiche Bildungsveranstaltungen. Für dieses Engagement verdiente der Hochschulsport im vergangenen Jahr bereits „Gold“: Er belegte Platz eins im adh-Bildungsranking. Auch in diesem Jahr wird ihm wieder eine Platzierung im vorderen Feld sicher sein. Ebenso sei im Bereich des Wettkampf- und Leistungssports die Arbeit des Hochschulsports Hannover hervorragend: Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ begleitet Enno Harms seit 2004 studierende Kaderathletinnen und -athleten an den Hannoveraner Hochschulen und unterstützt sie vorbildlich in Problem- und Konfliktsituationen. Darüber hinaus richtet der Hochschulsport regelmäßig nationale Wettkampfsportveranstaltungen aus. Auch bei internationalen Maßnahmen, wie den Europäischen Hochschulmeisterschaften, vertreten Hannoveraner Studierende ihre Hochschule seit Jahren erfolgreich. Doch „nur“ dabei sein ist in Hannover nicht alles: Als Ehrenpräsident des Europäischen Hochschulsportverbandes EUSA und Sportartenverantwortlicher Rudern im adh entwickelt Enno Harms gemeinsam mit dem adh derzeit ein Konzept, wie die Europäische Hochschulmeisterschaft Rudern 2011 in die Stadt geholt werden könnte. Auch in weiteren Bereichen gestalten die Mitarbeitenden des Hochschulsports die Verbandsarbeit und damit die bundesweite Entwicklung des Hochschulsports seit vielen Jahren aktiv mit, freute sich Nico Sperle. Enno Harms bestimmte als Vorstandsmitglied in den 1970er und 1980er Jahren die Richtung des Verbandes mit. Dabei war Harms auch maßgeblich als adh Vorstandsmitglied an der Vorbereitung und Durchführung der Sommer-Universiade 1989 in Duisburg beteiligt, einer „Rumpfuniversiade“, die in 5-monatiger Vorbereitungszeit in Deutschland ersatzweise mit reduzierter Anzahl von Sportarten, aber dennoch sehr erfolgreich veranstaltet werden konnte. Seit 1995 vertritt Enno Harms als Vorsitzender der Region Niedersachsen/Bremen deren Interessen und Belange im adh-Verbandsrat. Als Experte in Fragen der Unfallversicherung von Hochschulsportteilnehmenden, der Gestaltung von Anstellungsverhältnissen für Übungsleitende, bei Prüfungen durch Rechnungshöfe und die GEMA sowie bei vereins- und körperschaftsrechtlichen Fragen hat Harms stets ein offenes Ohr für seine Kolleginnen und Kollegen aus dem Hochschulsport und berät den adh in strategischen Fragen. Auch seine Mitarbeiterinnen Michaela Röhrbein und Stefanie Müller sowie die Sportreferentin Katja Schmidt bringen sich mit großem Engagement in die adh-Gremienarbeit ein. „Kurzum: Die sport- und bildungspolitische Arbeit und das große Engagement der Mitarbeitenden des Hochschulsports Hannover für ihre Studierenden und den deutschen Hochschulsport sind beispielhaft und verdienen höchste Anerkennung“, schloss Sperle die Laudatio. Doch damit nicht genug: Am nächsten Tag verliehen die rund 130 Delegierten der Vollversammlung Enno Harms mit Standing Ovations die Ehrenmitgliedschaft für seine Verdienste um den Hochschulsport und den Verband.