Einen Monat vor den Olympischen Spielen in Peking haben sich die beiden 21-jährigen Chinesinnen Ding und Sun aus der Provinz Shandong auf den weiten Weg zur Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball nach Deutschland gemacht. Sie waren gespannt, was sie in der fremden europäischen Welt erwartet. Seit vergangenem Sonntag sind sie in Hamburg und sprechen begeistert von der Hansestadt: „Hamburg ist sehr hübsch und sauber und die Menschen sind sehr freundlich“, sagt Ding mit einem Lächeln. Begeistert erzählen sie von ihrer Shoppingtour auf der Mönckebergstraße und dem deutschen Essen: „Die deutsche Küche ist toll und ich vermisse den Reis, den es in China zu jeder Mahlzeit gibt, gar nicht. Aber besonders freue ich mich über den deutschen Kuchen und die anderen Backwaren, sagt Ding. Seit acht Jahren spielen die beiden Lehramtsstudentinnen Volleyball, seit vier Jahren sind sie ein Team. Da sie hauptsächlich in der Halle zu Hause sind, ist die Studierenden-Weltmeisterschaft ist ihr erstes großes Beachvolleyball-Turnier. Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme an den chinesischen Hochschulmeisterschaften wurden Ding und Sun gefragt, ob sie an den Weltmeisterschaften teilnehmen wollen und wurden daraufhin vom chinesischen Hochschulsportverband nominiert. Mit ihrem 17. Platz bei der WUBC sind die beiden Spielerinnen ganz zufrieden, denn sie freuen sich darüber, dass sie in den Matches gegen hochkarätige Teams viel Praxiserfahrung sammeln konnten Am Dienstag werden die beiden sympathischen Chinesinnen wieder in die Heimat fliegen. Dort werden sie gespannt das größte Sportereignis der Welt hautnah mitverfolgen. „Wir freuen uns sehr auf die Olympischen Spiele in Peking. Doch wir warten immer noch auf Eintrittskarten, da es schwer ist an diese heranzukommen“, so Ding und Sun einstimmig. Auch für die Attaché der Chinesischen Delegation, Tian Wu, geht am Dienstag eine aufregende Woche zu Ende. Die Hamburger Studentin kam mit 13 Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland und genießt es, bei der Studierenden-Weltmeisterschaft mit ihren Landsleuten in ihrer Muttersprache zu kommunizieren und ihnen ein wenig von der deutschen Kultur nahe zu bringen.