11.08.2008 | Kategorie: Archiv , 2008 ,

Kotzian/Fischer gewinnen erste Medaille für Deutschland

Mit einem strahlenden Lächeln beendeten die Synchronspringerinnen Ditte Kotzian und Heike Fischer ihren Wettbewerb. `Es ist einfach traumhaft´, sagte Fischer nach der ersten Medaille für Deutschland bei den Olympischen Spielen in Peking.

`Ich wollte einfach nur rausgehen und Spaß haben - und den haben wir gehabt´, sagte Kotzian, Sportstudentin der Humbold Universität Berlin, mit einem Dauergrinsen, und Fischer gab zu: `Die Freude von Ditte war ansteckend, da ist der Funke dann übergesprungen.´ Kotzian und Fischer verkrampften auch nicht vor dem letzten Sprung, als sie punktgleich mit dem US-Paar Ariel Rittenhouse/Kelci Bryant lagen. Mit einem zweieinhalbfachen Auerbachsalto machten sie im `Wasser-Würfel´ mit 318,90 Punkten ihre erste Olympia-Medaille hinter dem chinesischen Weltmeister-Duo Wu Minxia/Guo Jingjing (343,5) und den Europameistern Julia Pachalina/Anastasia Posdnjakowa (323, 61) perfekt. Bei den deutschen Wasserspringern waren die Erleichterung und Freude spürbar. `Dieses Bronze ist für uns Gold wert´, sagte Werner Alt, Fachsparten-Vorsitzender des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). Und Bundestrainer Lutz Buschkow meinte glücklich: `Ganz Deutschland hat auf die erste Medaille gewartet.´ Jetzt hofft er, dass es der Randsportart `einen Kick´ geben wird. Ditte Kotzian hatte im Jahr 2001 an der Universiade in Peking und 2003 in Daegu teilgenommen. Quelle: DOSB