BERLIN. Zur Vorentscheidung für die Olympischen Sommerspiele 2012 erklärt der sportpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Detlef PARR: Schade. Die Leipziger hatten es geschafft, ein aussagekräftiges und seriöses Konzept zu präsentieren. Aber trotz des vielen Lobes, auch von Seiten des IOC, konnte sich Leipzig nicht gegen die schweren Kaliber New York, London, Paris, Madrid und Moskau durchsetzen. Das Konzept der kurzen Wege, das Motto 'One Family' und vieles mehr haben uns hoffen lassen, leider vergeblich. Jetzt lautet die Devise, nach vorne zu blicken. All die Anstrengungen und die bisherigen Investitionen dürfen nicht umsonst gewesen sein. Das durch diese Kandidatur aufgebaute wertvolle Know-how darf nicht verloren gehen. Die FDP würde die Ausrichtung anderer Sportgroßereignisse in Leipzig wie die der Universiade 2011 sehr begrüßen. Die studentischen Weltfestspiele erfreuen sich immer größerer öffentlicher Aufmerksamkeit. Auch Peking hat 2001 vor seiner erfolgreichen Bewerbung um die Olympischen Spiele 2008 die Universiade überzeugend ausgerichtet. Sich im Europäischen Jahr der Erziehung durch Sport 2004 für die Universiade zu bewerben, ist doch ein positives Signal nicht nur für den Studienstandort Deutschland. Der größte Wunsch ist, den Coup von Peking zu wiederholen: Nach der Universiade auch noch die Olympischen Spiele zu bekommen! Quelle: Pressemitteilung der FDP Bundestagsfraktion vom 19.05.04