Am 27. und 28. Juli 2006 fand der vollständig vertretene adh-Frauenausschuss in den Räumlichkeiten der Führungsakademie des DOSB in Köln sehr gute Bedingungen für eine effektive und ergebnisorientierte Sitzung. Unter der Sitzungsleitung des Vorstandsmitglieds für das Ressort Frauen Sabrina Remlein (Lüneburg) diskutierten die Ausschussmitglieder Elisabeth Marx (Braunschweig), Melanie Heil (Darmstadt), Britt Dahmen (Köln) und Ines Lenze (Münster) sowie Inken Behrens als adh-Jugend- und Bildungsreferentin ausführlich über die anvisierten Schwerpunkte: adh-Mentoring Projekt TANDEM, Bildungsarbeit und Gender Mainstreaming. Darüber hinaus wurde für die Öffentlichkeitsarbeit des Frauenausschusses ein längerfristiges Konzept festgelegt. Als konkrete Entschlüsse können folgende Punkte aufgeführt werden: Der Frauenausschuss strebt – auch mit einem geringerem finanziellen Spielraum wie in den Jahren zuvor – die Durchführung eines dritten adh-Mentoring-Projektes TANDEM an, das voraussichtlich ab Oktober 2007 beginnen soll. Ein Schritt zur Kostenreduzierung soll der Verzicht auf ein Projektteam sein, die konzeptionelle sowie organisatorische Verantwortung wird der Frauenausschuss übernehmen. Über weitere Einsparungsmöglichkeiten wurde diskutiert, die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüft. Der Frauenausschuss wird sich dafür einsetzen, dass bei aller Notwendigkeit des Sparens das Projekt weiterhin auf dem bisherigen hohen und professionellen Niveau durchgeführt werden kann. ((<britt_lisa.jpg; Mit Spaß bei der Arbeit: Britt Dahmen und Elisabeth Marx)) Das durch den Ausschuss angeregte adh-Seminar „Besprechungen zielorientiert moderieren und leiten“ findet am 20./21.01.2007 in Münster statt. Auf der Sitzung in Köln wurden die Inhalte genauer konzipiert, so dass die Berücksichtigung der geschlechterspezifischen Perspektive in der Seminardurchführung gewährleistet ist. Zudem wird der Frauenausschuss eine Arbeitstagung im Oktober 2007 initiieren, die unter dem Titel „Personalentwicklung im Hochschulsport“ steht. Im Bereich des Gender Mainstreaming hat sich der Ausschuss in den vergangenen Monaten intensiv eingebracht. Neben dem Leitfaden für die Öffentlichkeitsarbeit wurde ein Gender-Check für die Ausschüsse des adh entwickelt, um in den Gremien des adh Erkenntnisse über die Berücksichtigung dieser Strategie zu erlangen und daraus weitere Schritte zur Implementierung von Gender Mainstreaming im Verband abzuleiten. Für eine weitere Auseinandersetzung werden in den kommenden Monaten auf Basis eines Vorstandsbeschlusses des vergangenen Jahres die Ausschüsse um Stellungnahmen zum Thema Chancengleichheit aufgefordert. Schließlich möchte der Frauenausschuss sich mittels einer Interviewreihe mit verschiedenen Persönlichkeiten aus dem Hochschulsport der Weiterentwicklung von Inhalten und Strukturen der adh-Frauen- und Gleichstellungsarbeit widmen. Die Ausschussmitglieder freuten sich über die erfolgreiche, zweite Sitzung und werden sich in den nächsten Monaten motiviert an die Umsetzung der oben genannten Projekte und Maßnahmen begeben.