Das Los hatte die Universität Heidelberg als Austragungsort für die Endrunde der DHM 2004 für Mixed-Teams am 6./7. Juli 2004 bestimmt. Nach vielen Jahren fehlten diesmal die Mannheimer, die bereits in der ersten Runde am Karlsruher Team gescheitert waren. Schließlich hatten sich neben den Titelverteidigern WG Köln die Teams der Universitäten Heidelberg, Hohenheim und erstmals Kassel qualifiziert. Entsprechend ihrer deutschen Ranglistenpositionen wurden für die Endrunde die Kölner an 1 und die Heidelberger an 2 gesetzt. Danach bestimmte das Los folgende Paarungen für die Halbfinales: Uni Heidelberg - Uni Kassel WG Köln - Uni Hohenheim Im ersten Halbfinale setzte sich mit 6:0 nach den Einzeln sehr glatt das Heidelberger Team durch. Dabei konnte allein der Kasseler Timo Goebel seinem Heidelberger Kontrahenten Thorsten Schleidt einen Satz abtrotzen. Das zweite Spiel war etwas offener, wurde allerdings von den Kölnern mit 5:1 ebenfalls schon nach den Einzeln entschieden. Den Ehrenpunkt für Hohenheim gewann im Spitzeneinzel der Herren Dirk Britzen (Deutsche Rangliste 134) gegen den Kölner Ralph Grabow (DR 55)in drei Sätzen. Damit war das erwartete Finale zwischen dem Titelverteidiger WG Köln und der Uni Heidelberg perfekt. Hohenheim und Kassel blieben nur das Spiel um den 3. Platz. Während die Kölner ihr Team für das Finale unverändert ließen, musste das Heidelberger Team auf seine Spitzenspielerin Margaux Melsheimer verzichten und setzte Carolin Schappacher ein. Die dadurch aufgerückte Tatjana Dolic lieferte im Spitzeneinzel der Damen der Kölnerin Dorit Waligura ein hartes Match und gab sich erst im dritten Satz geschlagen. Trotz der Niederlage Ralph Grabows im Spitzeneinzel der Herren gegen seinen Heidelberger Gegner Patrick Knobloch führten die Kölner nach den Einzeln schließlich 4:2. Mit einem Mixed-Sieg und dem Erfolg im Herren-Doppel sicherten sich die Kölner schließlich mit einem 6:3-Endstand zum zweitenmal den Titel eines Deutschen Hochschulmeisters. Die Ergebnisse des Finales im Überblick: |-------------------| |^ Uni Heidelberg |^ WG Köln |^ 3:6 | |-------------------| |^ Schleidt,Thorsten (B305) |^ Djuranovic,Alexander (103) |^ 3:6,6:3,2:6 | |-------------------| |^ Lecei,Dennis (B405) |^ Wolff,Lukas (122) |^ 4:6,3:6 | |-------------------| |^ Pawlik,Mattthias (443) |^ Ullrich,Boris (B407) |^ 6:1,6:3 | |-------------------| |^ Dolic,Tatjana (268) |^ Waligura,Dorit (66) |^ 7:5,2:6,1:6 | |-------------------| |^ Schappacher,Carolin (391) |^ Höffgen,Katja (149) |^ 3:6,2:6 | |-------------------| |^ Lecei/Pawlik |^ Grabow/Djuranovic |^ 0:6,6:3,6:7 | |-------------------| |^ Schappacher/Knobloch |^ Höffgen/Ullrich |^ 6:2,6:4 | |-------------------| |^ Dolic/Schleidt |^ Wagner/Wolff |^ 2:6,3:6 | |-------------------| Im Spiel um den dritten Platz setzte sich überraschend das Team der Uni Kassel mit 7:2 gegen die Universität Hohenheim durch. Während der knappe Sieg Alex Mühlers gegen Dirk Britzen noch in Ordnung geht, punkteten überraschend Jan Trouvain und Mirko Wenderoth sowie Jenny Paar für das Kasseler Team gegen ihre höher eingeschätzten Hohenheimer Gegner. Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus: Deutscher Hochschulmeister 2004: WG Köln Zweiter Platz: WG Heidelberg Dritter Platz: Uni Kassel Vierter Platz: Uni Hohenheim Der Mixed-Modus hatte vor acht Jahren seine Geburtsstunde. Auch damals war Heidelberg der Austragungsort. 1996 triumphierten die Gastgeber über das Team der Uni Mannheim. Rüdiger Bornemann DC Tennis