10.07.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

Köln und Bochum siegen bei DHM Hockey 2006

Hochklassige Spielerinnen und Spieler, spannende Begegnungen und eine ausgelassene Stimmung charakterisierten die DHM Hockey, die am 6. und 7. Juli 2006 in Düsseldorf stattfanden.

Über zwei Tage trafen sich die besten studentischen Hockeyspielerinnen und Hockeyspieler auf der Anlage des DSD Düsseldorf, um die deutschen Hochschulmeister 2006 zu ermitteln. Mit zehn Männermannschaften und acht Frauenteams war das Meldeergebnis zwar etwas hinter dem der letzten Jahre zurückgeblieben, dennoch überzeugte auch in diesem Jahr die Qualität der Teilnehmenden. Die Wettkampfgemeinschaft Köln, Deutsche Hochschulmeister der Männer, hatte zum Beispiel mehrer Spieler des amtierenden Deutschen Meisters, dem HTC Krefeld, in seinen Reihen. Dennoch konnten sich die Kölner im Finale gegen die WG Mainz erst knapp nach 7-Meter-Schießen mit 4:3 durchsetzen. Im Spiel um Platz 3 schlugen die Herren der Universität Bayreuth das Team der Universität Kaiserslautern nach regulärer Spielzeit mit 1:0 und sicherten sich somit die Bronzemedaille. Zuvor hatte Mainz das Team aus Bayreuth im Halbfinale mit 2:0 geschlagen. Köln zog nach einem klaren 4:0 gegen Kaiserslautern ins Finale ein. Bei den Frauen, die ihre Deutsche Hochschulmeisterschaft auf dem Kleinfeld austragen, setzte sich die Uni Bochum im Halbfinale deutlich mit 4:1 gegen die WG Köln durch. Im zweiten Halbfinale siegte die WG Aachen mit 2:1 gegen die WG Mainz. Das Endspiel dominierten wiederum die Hockeydamen der Uni Bochum, die deutlich überlegen waren und fast im Minutentakt größte Chancen herausspielten. Letztlich scheiterten die Bochumer Angreiferinnen immer wieder an der überragenden Aachener Torhüterin, die ihr Team mehrfach vor einem Rückstand bewahrte. Einmal schafften es die Bochumerinnen dann aber doch, die Aachener Torfrau zu überwinden und siegten hoch verdient mit 1:0. ((koeln_verwandelt.jpg; Köln verwandelt!)) Das Spiel um Platz 3 gewannen die Damen der WG Köln mit 8:6 nach 7-Meter-Schießen gegen die WG Mainz. Geprägt war die Veranstaltung von einer sehr ausgelassen und guten Stimmung unter den Teilnehmenden sowie einem hohen Organisationsgrad. Großes Lob gebührt daher vor allem dem Deutschen Sportklub Düsseldorf sowie dem studentischen Sportreferat der Uni Düsseldorf mit dem Sportreferenten Andreas Altmann.