04.10.2016 | Kategorie: Faustball , adh-Open , 2016

Karlsruhe und Oldenburg holen Titel

Die adh-Open Faustball 2016 sind Geschichte. Am Ende eines neun-stündigen Wettkampftages stehen die Sieger fest: Bei den Männer konnte das Team des KIT Karlsruhe seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen und erneut einen Pokal mit ins badische Land nehmen. In der Mixed-Kategorie überraschte adh-Open-Neuling Oldenburg und sicherte sich neben dem Sieg im Mixed auch den Sieg im gesamten Turnier.

Jena, 9 Uhr morgens. Die adh-Open Faustball wurde durch Dr. Andrea Altmann, Leiterin des Hochschulsports, und Frank Schenker, Bürgermeister der Stadt Jena, sowie die Organisatoren eröffnet. In der Vorrunde, die im Spielmodus „Jeder-gegen-Jeden“ ausgetragen wurde, verteilten sich die acht Teams auf zwei Hallen. Nachdem kurzfristig verletzungsbedingt ein Männer-Team des KIT Karlsruhe zurückgezogen werden musste, erklärte sich der TV 98 Erfurt bereit, den freigewordenen Platz im Turnier mit einem Team einzunehmen und außer der Wertung zu spielen. So konnte trotzdem ein reibungsloser Turnierablauf vonstattengehen.

Der ganze Tag war von spannenden und äußerst knappen Spielen geprägt, was sich später insbesondere in den Finalspielen zeigte. Nach der Vorrunde wurden die Platzierungen der Männer- und Mixed-Teams ermittelt. Dabei belegten die Männer der gastgebenden Uni Jena den dritten Rang und schieden so im Kampf um das Endspiel aus. Ebenfalls nach der Vorrunde auf Platz drei ordnete sich die Mixed-Vertretung der Saalestädter ein. In einem kleinen Finale um den Bronzerang trafen die Jenaer auf die Universität Bonn. In dieser Partie zeigten die Gastgeber ihre Überlegenheit und bestätigten somit ihre Vorjahresplatzierung mit einem deutlichen 31:18.

Sowohl im Mixed, als auch im Männer-Finale leisteten sich die Teams einen engen Schlagabtausch. Im Mixed-Finale standen sich die Universität Oldenburg und Vorjahressieger Leipzig gegenüber. Zu Beginn der ersten Hälfte gingen die Nordlichter 7:3 in Führung, welche sie bis zum Ende der ersten Halbzeit auf 14:8 ausbauen konnten. Völlig unerwartet gelang es der Uni Leipzig sich in der zweiten Halbzeit phänomenal zurück zu kämpfen. Sieben Punkte in Folge für die Sachsen gestalteten das Spiel wieder deutlich spannender. Oldenburg hielt dagegen, punktete und führte wenige Minuten vor Abpfiff 17:15. Trotz aller Bemühungen gelang es Leipzig im weiteren Verlauf nicht das Spiel nochmals zu drehen. Beim Endstand 19:17 stand Oldenburg als neuer adh-Open Sieger in der Kategorie Mixed fest.

Der Spannungsbogen wurde beim Männer-Finale noch einmal getoppt. Eine weitere Leipziger Uni-Mannschaft mit vier Faustball-Anfängern hatte es ins Finale geschafft und sah sich dem routinierten Vorjahressieger Karlsruhe gegenüber. Von Beginn an punkteten die Teams wechselseitig, sodass es weder Karlsruhe noch Leipzig gelang sich deutlich abzusetzen. Trotz den sieben Spielen, die beide Mannschaften bereits in den Knochen hatten, liefen alle Spieler nochmals zu einer Höchstform auf. Die Spielzeit von zwei Mal zehn Minuten lief aus, die Punktetafel zeigte ein 19:19-Unentschieden. Nun ging es in den „Best-of-five“-Nachspielmodus. Auch in der Verlängerung blieb die Spannung bestehen. Nachdem beide Teams jeweils zweimal gepunktet hatten, musste beim Spielstand von 21:21 der letzte Ball entscheiden. Die Angabe der Leipziger flatterte ins hintere Aus, sodass auf Karlsruher Seite gejubelt werden durfte.