Judo – ein Kampfsport der Tradition in der Münsteraner Sportlandschaft hat. Diese begründet sich nicht nur darauf, dass der Hochschulsport eine ambitionierte, aktive und erfolgreiche Judo-Truppe vorzuweisen hat. Auch als Gastgeber für die Studierenden-Weltmeisterschaft im Jahr 1994 sowie als Veranstalter einiger DHM konnte der Hochschulsport Münster bereits des Öfteren sein Organisationstalent und die Liebe zum Kampfsport unter Beweis stellen. Diese Tradition soll nun vom 02. bis zum 04. Mai 2014 in den Sporthallen des Freiherr-von-Stein-Gymnasiums fortgesetzt werden.
Mehr als 500 Judoka werden in der Einzel-, Team- und Newcomerwertung an den Start gehen. Ein Meldeergebnis welches Oliver Rychter, Disziplinchef Judo im adh zufrieden stimmt. „Wir haben es geschafft, bei mehreren DHMs hintereinander über 500 Starterinnen und Starter vor Ort zu haben. Auch in diesem Jahr ist das Ergebnis sehr zufriedenstellend, vor allem wenn man bedenkt, dass 2014 ein Jahr zwischen zwei Universiaden ist“, erklärte Rychter. Neben der Quantität ist auch die Qualität der startenden Judoka beeindruckend. Mit Clarissa Taube (Uni Osnabrück) und Maike Ziech (FH Köln) bei den Damen sowie Dino Pfeiffer (Beuth HS Berlin), Philipp Mackeldey (HTWK Leipzig) und Benjamin Münnich (Uni zu Köln) bei den Herren, sind gleich fünf Aktive am Start, die den adh bei der vergangenen Universiade in Kazan vertreten haben. Neben dem Universiade-Quintett haben sich weitere Sportlerinnen und Sportler aus den Nachwuchskadern des Deutschen Judo-Bundes (DJB) gemeldet. Der zweifache Deutsche Meister der Altersklasse U21, Benjamin Bouizgarne, geht ebenso auf die Matte wie DJB-Nachwuchssportler Nicki Graczyk (beide Uni zu Köln).
Am zweiten Wettkampftag steht der Teamwettbewerb im Fokus der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Rund 30 Männer- und 20 Frauenmannschaften werden um die zu vergebenden Titel kämpfen. Dabei bildet der Teamwettkampf immer ein emotionales Highlight der Veranstaltung. „Der Mannschaftswettbewerb verbindet Anfänger und fortgeschrittene Judoka miteinander. Das macht den Reiz der DHM aus“, sagte Rychter, der zusätzlich die Bedeutung des Newcomer-Cups unterstrich. Der Wettbewerb für die Anfänger hätte sich in den vergangenen Jahren etabliert. Viele Hochschulen würden die Chancen nutzen, ihre Breiten- und Leistungssportler zusammen zu einer Veranstaltung zu entsenden, so der Disziplinchef.
Text: Victoria Braunholz, adh
