03.12.2007 | Kategorie: Archiv , 2007 ,

Internationaler Besuch beim Sportreferateseminar in Hamburg

Unter dem Motto 'Organisationen und Mitbestimmungsmöglichkeiten im Internationalen Hochschulsport' wurden vom 17. bis 18. November 2007 in Hamburg Dachverbände wie FISU und EUSA vorgestellt. Drei Studierende aus Polen stellten in diesem Rahmen auch den polnischen Hochschulsportverband AZS vor.

((<Vollversammlung sr bild.jpg)) Im Rahmen der adh-Vollversammlung in Hamburg trafen sich 33 sportinteressierte Studierende zum Sportreferateseminar des Wintersemesters 2007/2008, um die Organisationen des Internationalen Hochschulsport zu analysieren und zu diskutieren. Eine Besonderheit dieses Seminars war der Besuch dreier Studierenden aus Polen und die damit verbundene Herausforderung die Veranstaltung auf englisch zu halten. Trotz anfänglicher Zurückhaltung der Teilnehmenden wurden die sprachlichen Barrieren aus dem Weg geräumt und in lockerer Atmosphäre auf englisch diskutiert. Der Sportreferateausschuss stellte am ersten Tag den Seminarplan und die Strukturen des adh vor. Es folgte ein Austausch über die bisher gesammelten internationalen Erfahrungen in Bezug auf europäische Hochschulmeisterschaften. Da sich einige wenige Studierende des Seminars bereits sowohl als Ausrichter als auch als Athleten bei internationalen Wettkämpfen beteiligt hatten, konnten erste Eindrücke über Organisation und die Atmosphäre vorgetragen werden. Den Abend ließen die Student/innen in gemütlicher Atmosphäre in der Hamburger Innenstadt ausklingen. Der Sonntag wurde eingeleitet durch einen Vortrag von Dr.Verena Burk, Mitglied des FISU-Exekutiv-Kommittees, die den Teilnehmenden einen exzellenten Einblick in den Weltverband des Hochschulsports geben konnte. Ergänzt durch die vielfältigen Erfahrungen der polnischen Gäste wurde dann in Kleingruppen die Perspektive für eine studentische Mitbestimmung und Unterstützung diskutiert. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass studentische Mitarbeit oder gar Mitbestimmung sehr schwierig durchzusetzen ist. Jedoch könnte man mit Themenvorschlägen für das FISU Forum ein kleinschrittiges Vorgehen einleiten. Anschließend stellte Jörg Förster, Mitarbeiter im Hamburger Hochschulsport, das Konzept für die Studierenden-Weltmeisterschaften (WUC) Beachvolleyball 2008 in Hamburg vor. Die Möglichkeit direkt am Hamburger Hafen Spitzensport zu sehen und die geplante mediale Einbindung begeisterte die Studierenden und warf viele Nachfragen auf, die der Referent gerne ausführlich erläuterte. Die Studierenden-Weltmeisterschaften werden von Hamburg als erste Probe für die mögliche Universiade im Jahr 2015 angesehen. ((Vollversammlung Spr gross.jpg)) Von studentischer Seite stellten Karolina Rohan und Iris Olberding als Mitglieder der EUSA Student Commission ihr Mitwirken und die Projekte der Studierendenvertreter und -vertreterinnen auf europäischer Ebene vor. Interessant war die Implementierung eines Volunteer Programms für europäische Hochschulmeisterschaften, das Studierenden ermöglichen soll, sich bei Internationalen Veranstaltungen einzubringen und dort einmalige Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen. Zusätzlich stellten die polnischen Gäste ihren nationalen Verband (AZS) vor und zeigten die Unterschiede im Vergleich zum adh auf, wobei sich herausstellte, dass die studentische Mitarbeit im adh der des AZS sehr weit voraus ist. Der Sportreferateausschuss freute sich über die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden und das äußerst kommunikative Wochenende.