25.06.2007 | Kategorie: Archiv , 2007 ,

IDHM Leichtathletik in Köln – eine überaus gelungene Meisterschaft

Die IDHM Leichtathletik, die am 16. und 17. Juni 2007 stattfand, überzeugte in vielerlei Hinsicht: Die Ausrichter konnten sich über eine erstklassige Teilnahmezahl im neu eröffneten Stadion freuen. Darüber hinaus brachten die Aktiven hervorragende Leistungen - dreimal wurde die WM-Norm erzielt.

An der Sporthochschule Köln war ein neues, schmuckes Stadion einzuweihen. Dr. Norbert Stein und seine Kolleginnen und Mitarbeiter haben aus diesem Anlass ein glänzendes Sportfest, die IDHM Leichtathletik 2007, organisiert. Erstmals seit langer Zeit waren bei einer DHM Leichtathletik über 600 Athletinnen und Athleten am Start. Wenn auch das Wetter am Samstag nicht ganz mitspielte (jeweils in der entscheidenden Phase des Männer- und Frauenhochsprungs kam ein Regenguss), war es trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis, das zudem noch dadurch gekrönt wurde, dass viele Altstars wie Harald Schmid, Karl Kaufmann oder Uli Jonath der Veranstaltung die Ehre gaben. Auch die Tribüne war an beiden Tagen gut gefüllt! ((>till.jpg))Bei den Wettkämpfen gab es mehrere herausragende Ergebnisse – gleich dreimal wurde die WM-Norm erfüllt, was die adh-Verantwortlichen mit einem lachenden und weinenden Auge sahen. Weinend, weil die 400m-Hürdensiegerin Ulrike Urbansky mit 55,38sec eine glänzende Zeit hinlegte, sie für die Teilnahme an der 24. Sommer-Universiade in Bangkok aber schon zu alt ist. Die Stabhochsprungsiegerin und Universiade-Siegerin von 2005 Julia Hütter (VFH Wiesbaden) erreichte mit 4.50m ihr bisher zweitbestes Ergebnis und erfüllte auch die Universiade-Norm. Dies gelang in Köln ebenso der Hochsprungmeisterin Ariane Friedrich (VFH Wiesbaden), dem Hammerwerfer Benjamin Boruschewski (FH Köln), dem Stabhochspringer Alexander Straub (Uni Stuttgart), der Speerwerferin Barbara Rittweg (TU Chemnitz) und im Stabhochsprung Anna Battke (WG Göttingen). ((<hochsprung-07-m hochsprung der männer versuchten sich noch zehn springer an höhe von veranstalter eines meetings wäre froh über ein solches sieger kgosiemang sprang und scheiterte nur knapp. zweite lofty erzielte mit landesrekord. für im regen gesprungene erhielt ariane friedrich den ehrenpreis die beste leistung des tages. Überraschend war in manchen disziplinen hohe gerade auch frauen. kam es vergangenen jahren schon einmal dass eine disziplin wie diskus- oder speerwurf frauen durchführung wegen zu geringer teilnehmerinnenzahlen gefährdet so waren hier dieses mal elf bzw. teilnehmerinnen überraschend viele studentinnen am obwohl untere norm als voraussetzung teilnahme gesetzt damit wettkämpfe nicht lange dauern. bewährt hat teilweise Öffnung sondern qualifizierte vor allem gute startmöglichkeit suchen. diese ist alle interessant. kommen qualitativ hoch aber zum teil breitere startfelder charakter einer nämlich sportler aller leistungsstufen dem selben wettkampf wurde dennoch gewahrt. selbst bei sehr stark besetzten feldern stabhochsprung keine klagen hören.>07-lauf.jpg))Es zeichnet sich ab, dass angesichts des Wegbrechens von Großsponsoren wie z. B. in Leverkusen die Hochschulen für die Wettkampfleichtathletik in Zukunft wieder eine größere Rolle spielen werden. An den Hochschulen sind oft gute Trainingsanlagen und Fachkompetenz unter den Lehrkräften vereint. Wenn sich zudem noch weiter herumsprechen sollte, dass ein Studium parallel zum Leistungssport sogar leistungsfördernd sein kann und zudem die Vertragsbestimmungen der Verträge zwischen den Fachverbänden bzw. Olympiastützpunkten mit den Hochschulen, die eine Teilnahme an Hochschulmeisterschaften und Universiaden vorsehen, eingehalten werden sollten, dann könnte es auch in Zukunft im Unterschied zur Flaute der Jahre um 2000 herum wieder sehr gute Hochschulmeisterschaften geben. [[&gt;Leichtathletik_IDHM_07_Koeln.pdf;Zu den Ergebnissen]]</hochsprung-07-m>