Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) beim Sportausschuss des Deutschen Bundestages Mit hoher Diskussionsbereitschaft wurde im Sportausschuss des Deutschen Bundestages die Thematisierung der Universiade 2001 sowie der Projekte des Hochschulsports zum bürgerschaftlichen Engagement von Studierenden, zur Sportstättensituation an den Hochschulen und zur Förderung studierender Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aufgenommen. Insbesondere die Ausführungen von Daniel Strigel, Student an der Uni Heidelberg und deutscher Ranglistenerster im Degenfechten, schilderte eindringlich die Mehrfachbelastungen von Studium und Spitzensport und regte die Parlamentarier zu detaillierten Nach-fragen an. Beide Bereiche, Studium und Spitzensport, verlangen von den studierenden Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern Höchstleistungen; das wechselseitige Verständnis der beteiligten Institutionen für diese Doppelbelastung ist gegenwärtig aber nur unzureichend vorhanden. Die Parlamentarier waren sich aber mit den Vertretern vom adh einig, dass die doppelte Qualifizierungsphase von Spitzensportlern und Spitzensportlerin-nen gesellschaftspolitischer Unterstützung bedarf, auch um weiterhin den Spitzensport in unserer pluralistischen Gesellschaft glaubwürdig darstellen zu können Auch die defizitäre Situation der Sportstätten an den Fachhochschulen und Universitäten wurde von den Parlamentariern mit Besorgnis zur Kenntnis genommen. In Bezug auf die Mittelbereitstellung durch den Goldenen Plan Ost wurde den Vertretern des Hochschulsports die schnelle Prüfung unbürokratischer Hilfe versprochen. Die Mitglieder des Sportausschusses erhielten außerdem den Bericht einer gemeinsamen Untersuchung des adh und des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zur Situation des Hochschul-sports, in dem die Sportstättensituation an den Hochschulen differenziert dargestellt ist. Die Implikationen einer nachhaltigen Sportinfrastrukturentwicklung wurden von Seiten des adh anhand der Universiade 2001 in Peking dargestellt. Die Organisation der XXI. Universiade wurde von den chinesischen Organisatoren ganz im Zeichen der Olympiaplanung 2008 genutzt. Die Parlamentarier nahmen die Ausführungen der Vertreter des Hochschulsports, insbesondere im Hinblick auf die Olympiabewerbung deutscher Städte für 20012, mit großer Aufmerksamkeit auf.