24.06.2004 | Kategorie: Archiv , 2004 ,

Hitzeschlacht am Golf von Thailand - Plätze 3, 5 und 7 bei der 2. Studierenden WM im Beachvolleyball

Im südthailändischen Songkhla wurde die zweite Ausgabe um den Weltmeistertitel vom 16. bis 20. Juni 2004 im Beachvolleyball ausgetragen.

((<wuc-klein2 südthailändischen songkhla wurde die zweite ausgabe um den weltmeistertitel vom bis juni im beachvolleyball ausgetragen. auch wenn ungewöhnliche manpower bestehend aus schülern alles nicht nur das markenzeichen land des unter beweis zu sondern immer emsig bemüht wünsche und fragen ein wunsch konnte erfüllt werden: kühlere temperaturen. angesichts von temperaturen grad einer für mitteleuropäische verhältnisse doch extrem hohen luftfeuchtigkeit der energetik mentalen kräften teilweise grenzwertige leistungen abverlangt. deshalb war es weiter eingerichtete shuttle-service zwischen spielfeldern dem meter entfernten hotel stark frequentiert pause spielen erträglicheren bedingungen nutzen. deutsche delegation musste kurzfristig auf frauenteam da geeske banck bestand damit letztlich schiedsrichter delegationsleiter christian deutschen mannschaft stießen noch entweder durch ihre lautstarke unterstützung tribüne oder massagen allein anwesenheit ihren teil insgesamt erfolgreiche mission einbrachten. gespielt zunächst zwei tage daraus setzliste eine douple-elimination stricken. viele nationen waren am darunter ozeanien mit australien asien indonesien amerika usa sowie europa estland frankreich.>wuc-klein3.jpg))Die Spielverläufe der 3 Teams im Einzelnen: GER I (Männer) Matthias Karger &amp; Maarten Lammens – Im Pool-Play standen die Spiele gegen Japan (0:2 – 19:21; 25:27) und Frankreich`s zweite Vertretung (0:2 – 18:21; 16:21) zunächst noch unter dem Gesichtspunkt der Rhythmusanpassung (Zeitumstellung; Anpassung an die klimatischen Bedingungen; Interne Wiederanpassung nach der Trennung). Auf der Setzliste des Hauptfeldes traf das Team dann auf Kroatien, das vor zwei Jahren Platz 5 belegte. Durch insbesondere variables, und in diesem druckvolles Servespiel wurde ein klarer Sieg herausgespielt (2:0 – 21:15; 21:17). Die Setzliste brachte in der nächsten Runde allerdings eine rein deutsche Spielansetzung hervor. In einer sehr kämpferisch, aber auch emotional geführten Begegnung, die auch leider durch umstrittene Schiedsrichterentscheidungen litt, konnte das Team insbesondere ab den 2. Satz die Rechtfertigung für die Nominierung als GER I erspielen und gewann letztlich verdient mit 1:2 (18:21; 21:11; 15:9). Der nächste Gegner war nun Japan, die nunmehr im Turnierverlauf auf eine wesentlich sichere deutsche Mannschaft traf. Maarten Lammens sorgte für seine gute Annahme und seinen variablen Cut-Schlägen für einen 2:0 Sieg (21:19; 21:18). Damit stand GER I im Halbfinale gegen FRA 1 und es ergab sich eine besondere Dramatik, denn mit 21:19 und 19:21 ging es in den dritten Satz. GER I führte bereits mit 14:10 (4 Matchbälle) und konnte leider durch individuelle Fehler den Einzug ins Finale nicht herbeiführen (16:18). Im Spiel um Platz 3 konnte GER I die im Vorfeld deutlich mit favourisierten und im Halbfinale sorgfältig ausspionierten Gegner aus Belgien klar auf Distanz halten (21:14; 21:16) und damit ein wenig den tiefen Stachel von den leichtsinnig vergebenen Chancen auf den Titel mildern . ((wuc-klein4.jpg)) Für unsere zweite Vertretung GER II mit Wolfgang Beck &amp; Sebastian Winter verlief die Meisterschaft zunächst optimal. Denn mit zwei Siegen (2:0-21:9; 21:14 gegen Zypern und vor allem gegen Thailand I 21:13; 21:12) war GER II nunmehr aus dem Pool-Spiel in der Setzliste des Hauptfeldes sehr weit oben gelandet. Der erste Gegner aus Neuseeland wurde klar auf Distanz gehalten (2:0 Sieg mit 21:12; 21:14). Dann traf das Los auf GER I und in der Verliererrunde traf man auf die zweite Vertretung des Gastgebers, welches vor zwei Jahren noch die Silbermedaille erringen konnte. Nach einem nie gefährdeten Sieg (21:14; 21:12) traf GER II auf die Turnierverlauf sehr stark auftrumpfenden Finnen, die allerdings glücklich mit 2:1 (18:21; 21:18; 15:13) besiegt wurden. Das spannendste Spiel für GER II im gesamten Turnierverlauf wurde nun gegen Frankreich I ausgetragen, wobei der glückliche Gewinner allerdings Frankreich I hieß (2:1; 21.18; 18:21; 19:17). Nachdem unser Frauenteam mit Banck &amp; Stein kurzfristig absagen musste, waren die Vize-Weltmeisterinnen Constanze Paul &amp; Carola Stöwe auf sich alleine gestellt. Wie bei GER I waren die Gruppenspiele zunächst noch völlig konsequenzenlos und dienten eher zur Standortbestimmung. Zunächst traf man auf USA (Weltmeister) und es konnte die variable Abwehr nicht „geknackt“ werden (1:2; 15:21; 21:19; 9:15). Gegen China II wurde auch das zweite Gruppenspiel verloren (0:2; 19:21; 18:21) und auch im dritten Gruppenspiel gegen Frankreich II stand das Team auf verlorenem Posten (0:2; 16:21; 17:21). Damit erhielten die Deutschen für das Hauptfeld einen dicken Brocken: Thailand I. Das womöglich interessanteste, lauteste Spiel der gesamten Meisterschaft bot alle Facetten der Spielkunst. Letztlich konnte GER I die späteren Bronzegewinner knapp, aber zum Entsetzen der Gastgeber schlagen (24:22; 17:21; 16:14). Danach traf man auf China II und konnte zwar auch diesmal gegenüber dem Gruppenspiel sich deutlich steigern, aber die im Angriff stark auftrumpfenden Chinesinnen letztlich nicht besiegen (1:2; 19:21; 21:18; 12:15). In der Verliererrunde musste GER sich mit Finnland auseinandersetzen, wobei das Team aus Skandinavien zu keinem Zeitpunkt des Spieles eine Siegchance erarbeiten konnte (2:0; 21:13; 21:12). Danach kam es erneut zum Aufeinandertreffen mit Frankreich II, die ohne Netzabwehr überwiegend agierten und dem deutschen Team dadurch die Räume zu eng machte und ihren Vorteil aus der Abwehr nutzen. Diese zweite Niederlage (0:2; 14:21; 11:21) bedeutete das Aus bei dieser Meisterschaft. Schließlich gewann Indonesien vor Frankreich bei den Männern Gold und Silber, während die große Überraschung bei den Frauen mit Tschechien gelang, die die Weltmeisterkrone vor China und Thailand auf Samila Beach errungen. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass das deutsche Team sich in vielerlei Hinsicht gut verkauft hat: Constanze und Matthias wurden zu Aktivensprechern gekürt, die deutsche Delegation hat den engeren Kern des Organisationskomittees zu einem deutschen Abend eingeladen und für viele heitere und unvergessliche Augenblicke gesorgt – was wollten wir mehr! Zu guter Letzt wollen wir uns bei der Firma Solar bedanken, die freundlicherweise die drei Teams mit qualitativ hochwertiger Wettkampfkleidung ausgestattet hatte.</wuc-klein2>