Angesichts der zurückliegenden Bombenattentate in der weiteren Umgebung von Izmir hat der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) Kontakt zu den Sicherheitsorganen in Deutschland und der Türkei aufgenommen. Aus den Erkenntnissen der aktuellen Ermittlungen ist an keiner Stelle erkennbar, dass eine zusätzliche Gefährdung für die Universiade zu erwarten wäre. Die Anschläge der mutmaßlichen PKK-Splittergruppen richten sich gegen Touristenorte und waren offensichtlich auch in den zurückliegenden Jahren während der Sommermonate ein Problem. ''Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen für die Unviersiade'' Dennoch wird diese derzeit unübersichtliche Sicherheitslage sowohl von den lokalen Organisatoren als auch vom adh sehr ernst genommen. Vom Organisationskomitee in Izmir liegen Informationen vor, wonach die Sicherheitsvorkehrungen für die Universiade nochmals verschärft werden, um einen möglichst hohen Sicherheitsstandard zu gewährleisten. Zusätzlich wird die Delegationsleitung des deutschen Universiade-Teams in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt und der Bundespolizei alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um das Risiko weiter zu minimieren. Dennoch wird von allen Experten darauf verwiesen, dass ein 100 %iger Schutz nicht zu realisieren ist. Als Vorbereitung und umfassende Information über Möglichkeiten der Risikoprophylaxe wird empfohlen, die Verhaltensmaßregeln auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes zu beherzigen und sich dort auch über die aktuelle Lage in der Türkei auf dem Laufenden zu halten. Der adh wird für die Mitglieder der Universiade-Mannschaft noch ein gesondertes Briefing durchführen und in Zusammenarbeit mit dem deutschen Generalkonsulat in Izmir auch kurzfristig auf Veränderungen der Sicherheitslage reagieren. Für Fragen und weitergehende Informationen steht die adh-Geschäftsstelle gern zur Verfügung. Hilfreiche Informationen können über die nachfolgend aufgeführten Links bezogen werden.