13.12.2004 | Kategorie: Archiv , 2004 ,

Gerätturnen auf Spitzensportniveau

Bei der Etap Deutschen Hochschulmeisterschaft Gerätturnen und dem adh-Cup 2004 stellten über 300 studentische TeilnehmerInnen in Hamburg ihr Können unter Beweis

''Über die Herren der Ringe und die weiblichen Turnstars der deutschen Hochschulen'' Am 3. und 4. Dezember 2004 verwandelte sich die Wandsbeker Sporthalle in einen Veranstaltungsort erster Klasse: Über 300 Studierende aus insgesamt 38 Hochschulen zwischen Kiel und Freiburg waren in die Hansestadt gereist, um sich bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) Gerätturnen 2004 mit ihren Kommilitonen unter anderem an Schwebebalken, an den Ringen und in der Boden-Kür zu messen. Nach 1962 und 2003 gastierte die DHM Gerätturnen am vergangenen Wochenende zum dritten Mal in Hamburg. Bereits im vergangenen Jahr präsentierte sich Ausrichter Hamburg als attraktiver Wettkampfstandort. Mit freundlicher Unterstützung der Stadt und dem Titelsponsor der Veranstaltung, den Etap-Hotels, konnten SportlerInnen und Funktionsträger in diesem Jahr in unmittelbarer Nähe der Wettkampfhalle untergebracht werden. „Die DHM Gerätturnen war ein toller Erfolg. Wir danken allen Helfern für ihre Unterstützung“, so Jörg Förster, Wettkampfsportreferent des Hochschulsport Hamburg, der die DHM 2004 wie im Vorjahr zusammen mit Landeskampfrichterfachwirtin Petra Schulz organisiert hatte. Während am Freitag nach den internationalen Wertungsvorschriften geturnt wurde, bewerteten die Kampfrichter beim Adh-Cup am Samstag die Studenten mit etwas erleichterten Anforderungen. Trotz unterschiedlicher Bewertungsrichtlinien war das Niveau an beiden Wettkampftagen sehr hoch. Schließlich wartete nicht nur die Stuttgarter Wettkampfgemeinschaft (WG) mit einigen Bundesligaathleten auf. Die Zuschauer waren von den spektakulären, atemberaubenden Übungen der Turner begeistert und fieberten nicht nur bei Athleten aus den eigenen Reihen kräftig mit. Die Wandsbeker Sporthalle bot mit zahlreichen Tribünen dabei genügend Platz für Fans, „pausierende“ Teilnehmer und interessiertes Hamburger Fachpublikum. Nachdem sich am Freitag die Stuttgarter WG den DHM-Mannschaftstitel der Männer gesichert hatte und die Damen der Uni Leipzig ihren DHM-Titel vom Vorjahr verteidigen konnten, sorgte das Publikum auch am Samstag Abend beim Gerätfinale im Einzel für gute Stimmung. Als die besten sechs DHM-Turner und Turnerinnen sowie der beste adh-Cup-Turner und die beste adh-Cup-Turnerin pro Gerät im Finale turnten, war es mucksmäuschenstill - der anschließende Applaus für die Teilnehmer umso kräftiger. Claudia Janßen von der WG Köln kann sich ein weiteres Jahr mit dem Titel der Deutschen Hochschulmeisterin Gerätturnen schmücken und setzte sich auch im Gerätfinale im Sprung und am Boden als beste Turnerin durch. Den Titel des Deutschen Hochschulmeisters Gerätturnen 2004 gewann Alexander Otto von PH Ludwigsburg. Christine Autenrieth von der WG Heidelberg und Florian Krick von der Uni Frankfurt holten im Einzel den adh-Pokal Gerätturnen. In der Mannschaftswertung des adh-Cup siegte bei den Männern die WG Karlsruhe V und bei den Frauen das Team der Uni Frankfurt II. Auch die Hamburger zeigten sich am vergangenen Wochenende von ihrer besten Seite: Mit Katja Skrobova verpasste die Wettkampfgemeinschaft Hamburg nur Knapp den dritten Platz in der DHM- Einzelwertung der Frauen. Im Gerätfinale der Frauen erreichte Katja im Sprung und am Stufenbarrren sogar das mittlere Siegertreppchen. [[http://www.adh.de/aktuelles_ergebnisarchiv.htm?page_part=2;Zur Ergebnisseite G-K]]