''Herren-Mannschaftswettbewerb'' In den Vorrundenspielen hatten sich die Wettkampfgemeinschaft Köln (WG Köln), die WG Saarbrücken, WG Karlsruhe und die WG Stuttgart bis in die Endrunde gespielt. In den Halbfinals kam es jeweils zu hauchdünnen Ergebnissen: 8:8 und 29:29-Sätze hieß es bei der WG Stuttgart gegen die WG Köln. Mit ganzen 2 Punkte (!!!) mehr hatte die WG Stuttgart gewonnen und zog somit ins Finale ein. Der Gegner hier lautete WG Saarbrücken, die sich mit 9:7 gegen den Vertreter des Ausrichters behauptete. Das Finale gewannen die Stuttgarter dann mit 9:2 sehr deutlich und stießen mit ihrem Siegerpokal gleich auf den Titel an. ''Damen-2er-Team'' Auch hier spielten die Lokalmatadorinnen eine große Rolle: Nachdem sich Gayanna Karyagina und Marion Ott von der WG Karlsruhe in der Vorschlussrunde gegen die Spielerinnen der WG Heidelberg Diana Roif und Kathrin Thome ein 3:0 erspielt hatten, trumpften sie im Finale gegen Gabriele Völker und Petra Berger (WG Köln) auf und siegten klar mit 3:0 ''Herren-Einzel'' Bei den Herren galten Lennart Wehking von der Wettkampfgemeinschaft Köln (WG Köln), Nico Stehle (WG Mainz) und Siawash Golshahi (Uni Bonn) als Favoriten. Bis zum Halbfinale setzen sich die drei Studenten dann auch gegen das aus vielen in der Regionalliga spielenden Teilnehmerfeld durch: beim direkten Aufeinandertreffen von Siawash Golshahi und Nico Stehle konnte sich der Mainzer mit 4:0 deutlich durchsetzen. Lennart Wehking unterlag der Nummer 55 der deutschen Rangliste, Mike Behringer von der WG Stuttgart mit 1:4. Im hochklassigen Endspiel behielt Nico Stehle beim 4:3 knapp die Oberhand und wurde damit zum fünften Mal in Folge Deutscher Hochschulmeister. ''Damen-Einzel'' Eine kleine Überraschung ist die Siegerin im Damenwettbewerb: Gayanna Karyiagina startet in der Oberliga und setzte sich gegen die vermeintlich stärkere Konkurrenz durch. Nach einem Sieg gegen Kathrin Thome von der WG Heidelberg mit 4:2 Sätzen wartete im Finale die an Position 66 geführte Sonja Bott (Uni Frankfurt). Diese hatte zuvor die 16 Plätze höher eingestufte Christine Apel (Uni Kassel) mit 4:2 geschlagen. Im ebenfalls auf hohem Niveau stattfindenden Finale hatte Karyagina im Entscheidungssatz schon mit 7:3 geführt, ehe es nochmal richtig spannend wurde: Bott glich zum 9:9 aus, ehe die Karlsruherin mit 11:9 erstmalig den Titel der Deutschen Hochschulmeisterin gewann. ''Damen Doppel'' ((>Siegerin-Da_Doppel-Dragas_Apel.jpg))Im kleinen, aber feinen Damen-Doppel-Feld holte das Duo Christine Apel (Uni Kassel) und Zejlka Dragas (Uni Tübingen) den Titel einfahren. Petra Berger und Gabriele Völker (WG Köln) leisteten bis zum 5. Satz erfolgreich Gegenwehr, ehe sie ihren Gegnerinnen letztlich doch nach einem 7:11 gratulierten. ''Herren-Doppel'' Im Finale standen sich die beiden topgesetzten Doppel gegenüber: Lennart Wehking / Siawash Golshahi unterlagen Nico Stehle / Michal Stibor deutlich mit 0:3. Für Stibor war es der erste Titel auf Hochschulebene, Nico Stehle hatte damit seinen zweiten Titel 2008 eingefahren. 'Mixed'' Zweifache Titelträgerin ist auch Zejlka Dragas. Mit ihrem Mixedpartner Lennart Wehking konnte sie gegen Florian Ihde (WG Hamburg) / Gabriele Völker den zweiten Pokal mit nach Hause nehmen. ''Klasse Organisation'' Die Disziplinchefin Tischtennis Ines Lenze und das adh-Vorstandsmitglied Roland Joachim zollten dem Ausrichterteam des Hochschulsport Karlsruhe großes Lob: „Das Orgateam hat nicht nur für hochprofessionelle Wettkampfbedingungen gesorgt, sondern auch dem gesamten Wochenende einen wunderbaren Rahmen geliefert. Das Team hat sich viele kleine Details einfallen lassen, die eine Hochschulmeisterschaft zu einem Event macht, bei dem sich Teilnehmende das ganze Wochenende wohlfühlen.“ Die Firma TSP hatte die Veranstaltung maßgeblich unterstützt, indem sie neue Wettkampftische zur Verfügung stellte und so für die viel gelobten guten Spielbedingungen sorgte. ''Besuch eines aktuellen Weltmeisters'' ((<Headis2_TT.jpg))Am Samstag Nachmittag konnten dann alle noch einen aktuellen Weltmeister in der Halle begrüßen: Felix Weins, der in zwei Wochen bei der WM versuchen wird, seinen Weltmeister-Titel zu verteidigen, und Nico Andrée stellten die neue Trendsportart HEADIS vor, die Tischtennisspielern eigentlich im Blut liegen müsste. Gespielt wird HEADIS an einem normalen Tischtennis-Tisch mit einem stabilen Netz und einem weichen, gut springenden Ball. Es wird ausschließlich der Kopf eingesetzt, der Ball darf auch Volley genommen werden. In ihrer Demonstration wurde schnell deutlich, dass HEADIS erstens richtig viel Spaß macht und zweitens ein anstrengender Sport ist. Rund 40 Studierende probten dann auch gleich im Foyer der Wettkampfhalle ihre eigenen Künste in dem neuen Sport.